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Wald für Klimaschutz
Kahlschlag und die Trockenlegung von Feuchtbiotopen erzeugen ein Drittel der Treibhausgase, die wir Menschen seit der industriellen Revolution in die Atmosphäre bringen.
Es ist Zeit zu Handeln!
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Klimagerechtigkeit
200 Millionen Menschen sind auf der Flucht vor Wüstenbildung, Dürre, Überschwemmungen. So schätzt die UNO die sozialen Folgen des Klimawandels bis 2050 ein.
Globale Ungerechtigkeit
Viele Entwicklungsländer sind aufgrund ihrer geographischen Lage stärker vom Klimawandel betroffen. Dazu kommt, dass sich Industrieländer besser an die Auswirkungen des Klimawandels anpassen können, während in armen Regionen die finanziellen und technischen Mittel fehlen.
Dabei tragen die reichen Nationen viel mehr zum Klimawandel bei. Der größte Teil der historisch aufsummierten Emissionen stammt von den Industriestaaten - rund 75 Prozent. Auch heute noch belasten sie das Klima stärker. ÖsterreicherInnen emittieren pro Kopf durchschnittlich zehnmal so viele Treibhausgase wie AfrikanerInnen. Für reiche Länder wie Österreich ist es deshalb eine historische Verantwortung, einerseits ihre Emissionen drastisch zu senken und gleichzeitig die Entwicklungsländer finanziell zu unterstützen. Es geht somit nicht um Almosen, sondern um den Ausgleich angehäufter Klimaschulden.
Klimaschutz: Fairness in der Verantwortung. Warum wir China und Indien nicht als Ausrede gelten lassen
2009-12-17 13:13:41
GLOBAL 2000
In Österreich
Auch in Österreich gilt: Reiche tragen mehr zum Klimawandel bei. Denn wohlhabende Menschen verursachen durch ihr Mobilitäts- und Konsumverhalten mehr Treibhausgasemissionen. Die Folgen spüren ärmere Bevölkerungsgruppen stärker. Sie müssen einen höheren Anteil ihres Einkommens für Nahrungsmittel und Energie ausgeben. Daher sind sie von klimabedingten Preissteigerungen besonders betroffen. Außerdem können sie sich seltener Wohnraumsanierungen oder andere Effizienzmaßnahmen leisten, die helfen würden den Energieverbrauch zu senken. Dies geht aus einer GLOBAL 2000 Studie aus dem Jahr 2008 hervor. (Download siehe unten.)
Allianz Klimagerechtigkeit
GLOBAL 2000 hat gemeinsam mit anderen Nichtregierungsorganisationen aus Umwelt, Entwicklung und Soziales die „Allianz für Klimagerechtigkeit“ gegründet, um für diese Probleme mehr Bewusstsein zu schaffen.Besonders interessant: Auf der Homepage finden sich unter der Rubrik „Mehr Wissen“ die Publikationen der diversen Organisationen zum Thema Klimawandel und -schutz.
Mehr Infos finden Sie hier.
Arm-Reich-Studie zum Download:
Arm-Reich-Studie
2010-02-24 09:59:03
GLOBAL 2000

















