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Wie schützt man sich vor dem EHEC-Keim?
Die Erkrankungen durch das EHEC-Bakterium sorgen auch am österreichischen Lebensmittelmarkt für Aufregung.
Es sind die Sprossen
Der Präsident des Robert-Koch-Instituts (RKI), Reinhard Burger, meinte aufgrund der eindeutigen Lieferwege, dass Sprossen der Auslöser der tödlichen EHEC-Epidemie sind.
Die deutschen Behörden haben die Warnung vor dem Verzehr von Gurken, Paradeisern und Blattsalat aufgehoben - Sprossen, insbesondere rohe, sollen dagegen weiter gemieden werden.
Wie merkt man eine EHEC-Infektion?
In leichten Fällen spüren Menschen, die sich mit EHEC-Bakterien infiziert haben, unter Umständen keine Symptome, sodass die Infektionen unerkannt bleiben. In den meisten Fällen zeigt sich eine EHEC-Infektion aber in Form eines wässrigen Durchfalls. Dazu kommen Übelkeit, Erbrechen und Bauchschmerzen. Bei einem Teil der Patienten kommt es auch zu blutigem Durchfall und Fieber. In den besonders schweren Fällen, die auch als hämolytisch-urämisches-Syndrom (HUS) bezeichnet werden, leiden die Betroffenen unter Blutarmut und Nierenversagen. Die Erkrankung kann dabei lebensbedrohliche Ausmaße annehmen.
Woher kommt EHEC?
Die EHEC-Bakterien werden in der Regel über den Kot von Tieren verbreitet. Die Infektion kann beim direkten Kontakt mit Tieren, aber auch durch den Verzehr kontaminierter Lebensmittel erfolgen. Rohes Fleisch, Rohmilch oder Rohmilchkäse sowie Gemüse und Obst können Überträger des EHEC-Erregers sein.
Ratschläge für KonsumentInnen
ÖsterreicherInnen sind bisher nicht von der Epidemie betroffen. Zum persönlichen Schutz empfiehlt GLOBAL 2000:















