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Erdbeeren - das Gute wächst so nah
Die heimische Erdbeer-Saison hat begonnen. Seit vergangener Woche gibt's auch österreichische Erdbeeren in den Supermärkten.
GLOBAL 2000-Lebensmittelexperte Helmut Burtscher hat sich diese Woche wieder mit der ORF-Sendung "Konkret" und der "Umweltberatung" genau angeschaut, was angeboten wird.
Stichproben:
Penny / Sechshauserstraße: Erdbeeren aus Spanien, das Kilo um € 1,79, 265 g CO2
Hofer / Sechshauserstraße.: Erdbeeren aus Spanien, Kilopreis: € 1,66, 265 g CO2
Zielpunkt / Sechshauserstraße.: Erdbeeren aus Italien, € 3,22 pro Kilogramm, 66 g CO2.
Biomarkt-Maran / Kaiserstraße: Bio-Erdbeeren aus Österreich, Kilopreis € 5,67, 9 g CO2
Das Ergebnis:Drei von vier Supermärkten führen ausländische Ware. Der Transport ist eine unnötige CO2-Belastung: 250 g CO2 pro kg Erdbeeren, das ist gleich viel wie eine 20W Energiesparlampe in 60 Stunden verbraucht.
Erdbeeren aus Spanien sind aus ökologischer Sicht besonders problematisch, weil 115 Liter Wasser nötig sind, bis 1 kg Erdbeeren geerntet werden können. In Spanien liegt die Anbauregion in unmittelbarer Nähe eines Nationalparks. In dieser Region wurden tausende, zum größten Teil illegale Brunnen zur Bewässerung dieser Erdbeerfelder gegraben. Damit werden viele Tier- und Pflanzenarten in diesem Nationalpark gefährdet und das nur damit wir, im wasserreichen Österreich noch früher und noch billigere Erdbeeren essen können.
Erdbeeren und Pestizide
In mehr als 90 % der konventionell erzeugten Erdbeeren lassen sich Pestizidrückstände nachweisen. Die Biolandwirtschaft muss ohne chemische Pestizide auskommen, daher sind Bioerdbeeren zwar teurer, aber dafür auch gesünder.

















