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Reife Paradeiser statt gereiste Tomaten

GLOBAL 2000-Lebensmittelexperte Helmut Burtscher über das Paradeiserangebot, über die CO2-Belastung durch weite Gemüsetransporte sowie über den Einsatz von Nützlingen statt Pestiziden.

Siepmann, pixelio.de

Das Ranking:

Penny: Biotomaten aus Österreich, beim Transport verursachtes CO2: 6 g / Kg Tomaten

Hofer: Biotomaten aus Österreich, beim Transport verursachtes CO2 : 6 g / Kg Tomaten

Zielpunkt: konventionelle Tomaten aus Österreich, beim Transport verursachtes CO2 : 6 g / Kg Tomaten

LIDL: konventionelle Tomaten aus Spanien, beim Transport verursachtes CO2: 240 g /Kg Tomaten

Die aus Spanien transportierten Tomaten verursachen pro Kilogramm rund 230 Gramm mehr klimaschädigendes C02. Das müsste nicht sein, denn jetzt sind die Paradeiser auch in Österreich reif.

Ein weiterer Vorteil von österreichischen Paradeisern:

Man findet viel seltener Pestizidrückstände in österreichischen Paradeisern als in importierter Ware. In Österreich setzt man bei Paradeisern nämlich auf Nützlinge statt auf Pestizide: Das funktioniert so, dass man im Glashaus gezielt nützliche Insekten anzüchtet, die den typischen Tomatenschädlingen dann an den Kragen gehen. Insektizide kann man sich dann sparen.

Macht es einen Unterschied, ob man konventionelle österreichische Paradeiser oder Bioware kauft?

Konventionelle Tomaten wachsen fast ausnahmslos nicht mehr in Erde, sondern auf künstlichen Substraten, die computergesteuert über Schläuche mit Nährstoffen versorgt werden. In der Biolandwirtschaft wird noch naturnäher gearbeitet, da dürfen die Pflanzen noch in echter Erde wachsen.

letztes Update: 30.03.2010 14:07
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