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Pestizide, nein danke!
Pestizide werden in der konventionellen Landwirtschaft verwendet. In Österreich steigt die Menge an Pestiziden, obwohl die Ackerfläche rückläufig ist. Diese chemisch-synthetischen Spritzmittel werden gegen "Schädlinge" eingesetzt. Schädlinge werden aber oft erst durch den intensiven, umweltschädlichen Anbau zum Problem.
Pestizide haben auf unseren Lebensmitteln und Feldern nichts verloren, sie sind ein Risiko für Mensch und Umwelt::
Rückstände von Pestiziden auf unseren Lebensmitteln gefährden unsere Gesundheit.
• Bei LandwirtInnen steigt mit der Anwendung von Pestiziden die Gefahr,
an Krebs oder Stoffwechselstörungen zu erkranken und unfruchtbar
zu werden.
• Auch für KonsumentInnen können Pestizide gesundheitsgefährdend
sein. Kinder reagieren besonders empfindlich – bei ihnen können
schon geringe Mengen starke Reaktionen wie z.B. Entwicklungsstörungen
hervorrufen.
• Pestizide dringen in Wasser, Boden und Luft ein. Dort töten sie nicht
nur Schädlinge, sondern bedrohen auch alle anderen Lebewesen wie
Bienen, Fische oder Vögel.Pestizide sickern vom Feld ins Grundwasser und in offene Gewässer und reichern sich in der Nahrungskette an. Pestizide lassen sich auch weitab der Zivilisation nachweisen. Studien zeigen, dass sogar Eisbären mit Pestizidrückständen verseucht sind und ihre Fortpflanzungsfähigkeit dadurch beeinträchtigt wird.
Bio ist besser!
Biologische Landwirtschaft versucht im Gegensatz dazu mit Hilfe einfachster Maßnahmen - zum Beispiel den Erhalt der Artenvielfalt auf den Feldern - Pflanzenschutz auf natürliche Weise zu gewährleisten. Biologische Landwirtschaft verwendet keine chemisch-synthetischen Pestizide. Mit bis zu 66 Prozent weniger CO2-Ausstoß steht biologische Landwirtschaft auch für Klimaschutz. Deshalb tritt GLOBAL 2000 für eine flächendeckende biologische Landwirtschaft ein. Um Umwelt- und Gesundheitsschäden durch konventionelle Anbaumethoden zu verringern, gibt es einen ersten Schritt: Der Einsatz von chemischen Spritzmitteln (Pestiziden) muss zumindest reduziert werden. GLOBAL 2000 hat dazu ein Programm für die konventionelle Landwirtschaft entwickelt: Das PestizidReduktionsProgramm.
Weniger ist mehr: Das PestizidReduktionsProgramm
PRP ist die Abkürzung für das PestizidReduktionsProgramm der österreichischen Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000. Die AgrartechnikerInnen des PRP-Teams haben dafür Pestizidgrenzwerte festgelegt, die sich ausschließlich an gesundheitlichen Aspekten orientieren. Ziel des Programms ist die Senkung des Pestizideinsatzes in der Obst- und Gemüseproduktion. Dieses Ziel soll in mehreren Schritten durch stufenweise Herabsetzung der Pestizidobergrenzen, Einsatz von umweltfreundlichen Pflanzenschutzmaßnahmen und der Sensibilisierung der KonsumentInnen, ProduzentInnen und LieferantInnen erreicht werden.
Derzeit setzt BILLA (REWE) das PestizidReduktionsProgramm um. BILLA startet dazu eine große Informationsoffensive. Hier der aktuelle Spot zur Informationskampagne.

















