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Gesundheitsgefahr Ozon
Feinstaubbelastung im Winter, Ozonalarm im Sommer. Opfer und Verursacher sind in beiden Fällen dieselben: Kinder und ältere Personen auf der einen Seite, Autoverkehr auf der anderen.
Laut Verkehrsclub Österreich (VCÖ) sind die Ozonwerte in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen. Verantwortlich dafür ist die Zunahme des Straßenverkehrs. In Ballungsräumen hat die Ozonbelastung ihren Höhepunkt am frühen Nachmittag und geht dann in der Nacht fast ganz zurück. Grund dafür ist, dass die Luftverschmutzung das Ozon auch wieder zersetzt. Trägt der Wind bodennahes Ozon allerdings in so genannte Reinluftgebiete – also aufs Land –, so fehlen die Abbausubstanzen. Die Belastung bleibt auch über Nacht aufrecht.
Ozon steht im Verdacht, krebserregend zu sein
Ozon ist ein aggressives Reizgas, das zu Beeinträchtigungen der Lungenfunktion, Reizung der Schleimhäute und Bronchialstörungen führen kann. Ozon steht im Verdacht, krebserregend zu sein. Darüber hinaus sind nicht nur kurzfristig auftretende Spitzenkonzentrationen gefährlich. Auch langanhaltende Belastungen, wie sie abseits von Ballungsgebieten auftreten, können zu dauerhaften Gesundheitsstörungen führen. Die als Vorläufersubstanzen bekannten Stickoxide sind ebenfalls giftig und allergiefördernd.
Jährlich sterben 440 Menschen in Österreich an der Ozonbelastung
Laut Umweltbundesamt sterben in Österreich jedes Jahr 440 Menschen an den Folgen der Ozonbelastung. Kleinkinder, aber auch ältere und kranke Menschen sind durch hohe Ozonkonzentrationen besonders gefährdet. Bei Ozonbelastung gibt es die behördliche Empfehlung, sich in geschlossenen Räumen aufzuhalten bzw. keine anstrengenden Tätigkeiten im Freien auszuführen.
















