Über 80 Prozent der ÖsterreicherInnen halten Gen-Lebensmittel für "gefährlich". Konsequenterweise bietet der österreichische Lebensmittelhandel keine kennzeichnungspflichtigen Gentech-Lebensmittel an. Bei Fleisch gibt es aber eine Kennzeichnungslücke: Wenn Kühe, Hühner oder Schweine gentechnisch verändertes Tierfutter bekommen haben, muss dies nicht auf dem Hendlhaxen oder dem Schnitzel angeführt sein. Trotz der breiten Ablehnung der KonsumentInnen werden jährlich 600.000 Tonnen gentechnisch veränderte Futtermittel nach Österreich importiert und an Tiere verfüttert. Und das obwohl inzwischen wissenschaftlich belegt ist, dass Bestandteile von Gentech-Nahrung in die Organe gelangen und dort Veränderungen hervorrufen können.

Auf Druck von GLOBAL 2000 haben Österreichs Supermärkte bei Eiern und Milch bereits auf gentechnikfreie Erzeugung umgestellt.

Nun arbeitet GLOBAL 2000 daran, alle Gentech-Futtermittel aus Österreich zu verbannen. Als nächsten Schritt wollen wir erreichen, dass Hühner gentechnikfrei gefüttert werden.

Mehr zum Thema Gentechnik:

Erfahren Sie mehr zu Gentech-Futtermitteln im Hintergrundpapier: Gentech-Soja. Auswirkungen von gentechnisch verändertem Soja auf Mensch und Umwelt.