PRESSEINFORMATION

GLOBAL 2000 wirbt bei NÖ-Landesregierung für Unterstützung auf Bundesebene.

St. Pölten (13. Mai 2008). Die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 übergibt heute dem zuständigen NÖ-Umweltlandesrat DI Plank eine Petition für ein starkes Klimaschutzgesetz im Verfassungsrang. GLOBAL 2000 wendet sich an Niederösterreich mit dem Appell, solch ein Gesetz auf Bundesebene zu unterstützen. GLOBAL 2000 Klimasprecherin Silva Herrmann ist überzeugt: „Klimaschutz muss in Österreich zum Staatsziel werden!“

Bundeskanzler Gusenbauer und Bundesminister Pröll haben auf dem Klimaschutzgipfel 2008 ein Klimaschutzgesetz für Österreich angekündigt. „Wie wirksam dieses Gesetz für den Klimaschutz sein wird, hängt nun von seiner konkreten Ausgestaltung ab. Ziel muss eine kontinuierliche Reduktion der Treibhausgas-Emissionen durch Energie-Effizienz und dem Ausbau Erneuerbarer Energie in Österreich sein“, erläutert Herrmann.

Die Umweltschutzorganisation hat im Herbst 2007 einen Vorschlag für ein Gesetz im Bundesverfassungsrang ausarbeiten lassen. Das Bundesland Niederösterreich hat Klimaschutz bereits in die Landesverfassung aufgenommen und nimmt gemeinsam mit Vorarlberg eine Vorreiterrolle ein. Ein starkes Klimaschutzgesetz auf Bundesebene wird den Klimaschutzbemühungen der Länder Rückenwind geben. „Bund und Länder müssen im Klimaschutz an einem Strang ziehen und ihre Klimaschutz-Maßnahmen aufeinander abstimmen“, so Silva Herrmann. Die Auswirkungen des Klimawandels werden auch Niederösterreich deutlich treffen. Hitze und Trockenheit belasten Land- und Forstwirtschaft und geschwächte Baumbestände sind anfälliger für Windbruch und Schädlingsbefall. Gleichzeitig wird es zu mehr Extremwetterereignissen kommen. Bisher ist Niederösterreich im Ländervergleich das Bundesland mit dem zweithöchsten CO2-Ausstoß; dies sowohl in absoluten Zahlen, als auch per EinwohnerIn gerechnet. Der Gesamtenergieverbrauch steigt in Niederösterreich deutlich an. Am größten ist der Zuwachs im Verkehrsbereich.

„Klimaschutz ist eine globale Herausforderung, die aber nur durch konkrete, oft auch regionale Maßnahmen bewältigt werden kann. Denn der momentan zu beobachtende Anstieg der Treibhausgas-Konzentration geht auf die Summe von vielen kleinen und großen Verursachern aus Industrie, Straßenverkehr, privaten Heizungen, Kraftwerken, u.v.m. zurück. Daher kann auch eine Lösung des Problems nur durch viele koordinierte Einzelmaßnahmen in all diesen Bereichen geschaffen werden“, erklärt Herrmann.


Weitere Informationen:

Fotos ab ca. 12.30 auf www.global2000.at

GLOBAL 2000 Klimasprecherin: DI Silva Herrmann, Tel.: 0699/14 2000 17

GLOBAL 2000 Presse: Mag. Ruth Schöffl, Tel. 0699/14 2000 19, E-Mail: presse@global2000.at

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