Die ökologischen Folgen für die Abbaugebiete sind dramatisch. Deshalb ist der Torfabbau in einigen europäischen Ländern bereits völlig verboten, in anderen nur unter höchsten Auflagen möglich – so auch in Österreich. Tausende Tonnen Torf werden deshalb Jahr für Jahr importiert, auf Kosten der Natur in den baltischen Staaten.

bellaflora, Österreichs größtes Gartencenter, beginnt den Ausstieg aus dem Handel mit Torferden.

Wie dieses Programm im Detail aussieht, welche Hürden es dabei zu überwinden gibt und wie dieser Umstieg gelingen kann, all das ist Thema eines Pressegesprächs

am 24. September 2014, 11:00 Uhr (Busabfahrt in Wien 9:00 Uhr)
im Unterwasserreich Schrems

Hier im nördlichen Waldviertel, wo über Jahrhunderte Torf abgebaut worden ist, hat man vor 10 Jahren mit der Renaturierung eines Moores begonnen. Die Erfolge sind mittlerweile deutlich sichtbar und bei einem Rundgang durch das Moor auch erlebbar. Heute ist das Unterwasserreich Schrems mit seiner Ausstellung, seinem Wassergarten und seinem Moorlehrpfad ein einzigartiges Informationszentrum für Moor- und Feuchtgebiete.

Ihre Gesprächspartner:
Mag. Alois Wichtl, Geschäftsführer bellaflora
Mag. Isabella Hollerer, Nachhaltige Entwicklung bellaflora
Dr. Monika Hubik, Geschäftsführerin Unterwasserreich Schrems
Mag. Dominik Linhard, Projektleiter bei der österreichischen Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000

Organisatorisches:
Für die Fahrt nach Schrems wird ein Bus zur Verfügung stehen. Abfahrt 9:00 Uhr in Wien, Rückkehr 18:00 Uhr. Bei Bedarf wird es auch die Möglichkeit geben in St. Pölten zuzusteigen.