Wien/Linz, am 21. September 2015 – „Seit acht Jahren freuen wir uns über ein stetiges und nachhaltiges Wachstum bei der WearFair & mehr. Das zeigt, dass ein öko-fairer Lebensstil um sich greift und für viele der richtige Weg ist“, freut sich Maria Wimmer, Geschäftsführerin der Messe und fährt fort: „Nachhaltigkeit kann zwar durch viel mehr, als durch Zahlen gemessen werden, aber wir freuen uns über eine großartige Bilanz in vielfältiger Hinsicht.“

Bei der 8. WearFair & mehr kamen an drei Messe-Tagen rund 13.000 BesucherInnen, so viele wie noch nie, aus ganz Österreich in die denkmalgeschützten Räume der Tabakfabrik in Linz, in der über 180 AusstellerInnen aus ganz Europa und Organisationen auf rund 9.000 m2 zeigten, wie vielfältig das öko-faire Angebot in den Bereichen Mode, Ernährung und Lifestyle sowie Mobilität, Geldanlagen und Tourismus ist. 150 ehrenamtliche HelferInnen und rund 35 SponsorInnen trugen maßgeblich zum Erfolg der Messe bei.

Begleitet wurde die Messe von einem abwechslungsreichen und informativen Rahmenprogramm für Groß und Klein. Der Film „Landraub“ feierte seine Österreich-Vorpremiere in Linz schon am Vorabend der WearFair & mehr im „Movimento“ und wurde auch während der Messe gezeigt. Modische Highlights waren wieder die Modenschau, die am Freitagabend diesmal unter dem Motto „Kaleidoskop“ über die Bühne ging, und das anschließende Late-Night-Shopping. Literatur- und Musikfans kamen beim „Poetry Slam hosted by postskriptum“, Lesungen sowie beim FM4-Musikprogramm auf ihre Rechnung. Bewegt haben auch der Fairness-Run, die Aktion „Fesch am Rad“ und die Elektroautoeinfahrt des MobilitätsClub Österreich. Für das leibliche Wohl der Messe-BesucherInnen sorgten rund 30 AusstellerInnen im Ernährungsbereich.

Anlässlich der aktuellen Flüchtlingskrise in Europa wurde eine Tombola mit 1.000 Gewinnen, die von 135 AusstellerInnen zur Verfügung gestellt wurden, organisiert. Der Reinerlös von 5.300 Euro, erging an den Verein Prosa, welcher sich für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge einsetzt. Am Samstag erzählten im Hof der Tabakfabrik Flüchtlinge von ihren Erfahrungen und am Sonntag wurde gemeinsam gekocht.

„Das WearFair & mehr-Team und die veranstaltenden Organisationen Südwind, GLOBAL 2000 und Klimabündnis OÖ sagen Danke, an alle, die dazu beigetragen haben, dass uns dieses Wochenende rund um einen öko-fairen Lebensstil nachhaltig in positiver Erinnerung bleibt. Wir freuen uns schon heute auf eine Fortsetzung der WearFair & mehr-Erfolgsgeschichte“, schließt Wimmer.

Fotos zur WearFair & mehr 2015 finden Sie unter
www.wearfair.at/presse und www.facebook.com/wearfair

Danke an die UnterstützerInnen!

Dass mit der WearFair & mehr Linz wieder zum Zentrum Österreichs für nachhaltigen Lebensstil wird, verdanken die OrganisatorInnen auch vielen UnterstützerInnen. Die Liste der Sponsoren, KooperationspartnerInnen, ExpertInnen, AusstellerInnen und ganz besonders der HelferInnen ist lang: vom Umweltressort des Landes Oberösterreich und der Stadt Linz, von der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit, über die Arbeiterkammer Oberösterreich und FAIRTRADE, der Grünen Wirtschaft, Bio Austria, Natürlich für uns, Sonnentor und Zotter, bis hin zur Tabakfabrik und vielen tollen MedienpartnerInnen wie FM4, Life Radio, die Oberösterreichischen Nachrichten, Rundschau und Dorftv.

Die WearFair & mehr wird vom Umweltressort des Landes OÖ und der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit gefördert. Die vertretenen Standpunkte geben die Ansicht der OrganisatorInnen wieder und stellen somit in keiner Weise die offizielle Meinung der Fördergeber dar.

Südwind setzt sich als entwicklungspolitische Nichtregierungsorganisation seit über 30 Jahren für eine nachhaltige globale Entwicklung, Menschenrechte und faire Arbeitsbedingungen weltweit ein. Durch schulische und außerschulische Bildungsarbeit, die Herausgabe des Südwind-Magazins und anderer Publikationen thematisiert Südwind in Österreich globale Zusammenhänge und ihre Auswirkungen. Mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen, Kampagnen- und Informationsarbeit, engagiert sich Südwind für eine gerechtere Welt.

GLOBAL 2000 ist Österreichs führende, unabhängige Umweltschutzorganisation. Als aktiver Teil von Friends of the Earth International (FOEI) arbeitet GLOBAL 2000 seit 1982 zu brisanten gesellschaftlichen Themen und deckt deren mögliche Gefahren für Mensch und Umwelt auf. GLOBAL 2000 kämpft für eine intakte Umwelt, eine zukunftsfähige Gesellschaft und nachhaltiges Wirtschaften. Mittels Lobbying, Aktionen und Informationsarbeit erzeugt GLOBAL 2000 öffentlichen Druck und vermittelt durch Projekte positive Beispiele, damit ökologische Lösungen möglich werden, und richtet sich dabei an Politik, Wirtschaft und Bevölkerung.

Das Klimabündnis betreut, berät und begleitet Gemeinden, Bildungseinrichtungen und Betriebe in ihrer lokalen Klimaschutzarbeit. Das Klimabündnis wurde vor mehr als 20 Jahren gegründet und ist mittlerweile das größte kommunale Klimaschutz-Netzwerk Europas. Das gemeinsame Ziel ist es, klimaschädliche Treibhausgas-Emissionen zu reduzieren und den Regenwald zu schützen. Mit seinen Mitgliedern setzt das Klimabündnis wichtige Aktionen für den Erhalt einer lebenswerten Welt. In der eigenen Zeitung wie auch in Veranstaltungen, Projekten und Kampagnen zeigt das Klimabündnis konkrete Möglichkeiten für klimagerechtes Handeln auf.

Das Umweltressort des Landes OÖ arbeitet daran, dass Oberösterreich Europas Modellregion für Lebensqualität und Nachhaltigkeit wird. Der Oö. Landtag hat bereits – auf Initiative von Umweltlandesrat Rudi Anschober – die Weichen für die langfristige Anpassung der Landesumweltpolitik gestellt: Laut dem neuen Landesumweltprogramm soll Oberösterreich bis 2030 Vorzeigeregion werden – bei grünen Technologien, bei einem neuen Miteinander von Umwelt und nachhaltigem Wirtschaften, bei gesunder Ernährung und grünem Lebensstil, bei grünen Jobs. Dafür braucht es auch möglichst viele OberösterreicherInnen, die mit gutem Beispiel vorangehen, sich engagieren und aktiv zu einem nachhaltigen Leben in unserem Bundesland beitragen.

Unsere Welt, unsere Würde, unsere Zukunft: Unter dem Motto des Europäischen Jahres für Entwicklung macht 2015 auch Österreich auf die vielseitigen Effekte von Entwicklungszusammenarbeit aufmerksam. Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit informiert gemeinsam mit ihren Partnern - unterstützt durch die Europäische Kommission - über Entwicklungspolitik und fordert zum Mitmachen auf. Auch Sie können etwas beitragen! www.entwicklung.at/eyd2015