Nein zu Glyphosat! Gemeinsam stoppen wir das Pestizid!

Einem aktuellen Bericht des Brüsseler Politmagazins POLITICO zufolge, hat die gestrige Diskussion über eine Wiedergenehmigung des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat der EU im ständigen Ausschuss für Pflanzen, Tiere Lebensmittel- und Futtermittel (PAFF) kein Ergebnis gebracht.

Während sich Frankreich klar gegen eine Wiederzulassung des von der internationalen Agentur für Krebsforschung der WHO als „wahrscheinlich für den Menschen krebserregend“ eingestuften Pestizids ausgesprochen habe, würden sich Schweden und Luxemburg enthalten. Nach wie vor unentschlossen seien die Länder Deutschland, Italien, Slowakei, Portugal, die Niederlande und Österreich. Über Österreich schreibt POLITICO, dass es sich ebenso wie die Slowakei gar nicht zu Wort gemeldet und keine Position eingenommen habe, Zitat: “ (...) Austria and Slovakia were silent and did not take any position. (...)”

"Zuhause hatte Rupprechter am Tag vor der Abstimmung noch verkündet, dass Österreich nicht zustimmen wird, sollten die geforderten Auflagen nicht erfüllt werden.", sagt Helmut Burtscher, Umweltchemiker von GLOBAL 2000: „Doch in Brüssel schweigen seine Beamten. Und das, obwohl in den europäischen Gesetzen klar geregelt ist, dass Stoffe, die Krebs auslösen können, nicht als Pestizide zugelassen werden dürfen.“

Der Minister schweigt auch beharrlich zu den 50.000 E-Mails, mit denen besorgte Österreicherinnen und Österreichern ihn auffordern, für den Schutz der menschlichen Gesundheit und gegen das "wahrscheinlich für den Menschen krebserregend" eingestufte Pestizid einzutreten.

GLOBAL 2000 fordert Minister Rupprechter mit Nachdruck dazu auf, seine Beamten anzuweisen, die Verlängerung der Zulassung klar abzulehnen.

Den (zahlungspflichtigen) Artikel von POLITICO finden Sie hier: http://www.politico.eu/pro/eu-glyphosate-meeting-ends-with-no-resolution/