Demo gegen CETA und TTIP

Am 17. September finden in Österreich und Deutschland Demonstrationen gegen CETA und TTIP statt. In Österreich veranstaltet das Bündnis TTIP Stoppen - unterstützt vom ÖGB - Kundgebungen in Wien, Graz, Linz, Salzburg und Innsbruck.

Im Zentrum der Demonstrationen steht CETA. Wie die aktuelle Debatte in Österreich verdeutlicht, nimmt der Widerstand gegen das Abkommen europaweit zu. In den nächsten Wochen fallen auf europäischer Ebene wichtige Entscheidungen über das EU-Kanada-Abkommen.

„Am 17. September haben die Menschen das Wort. Sie werden ein weiteres klar machen, dass sie diese Abkommen ablehnen, die nur den Interessen multinationaler Konzerne dienen. TTIP und CETA gehen auf Kosten von Menschen, Natur und Umwelt und höhlen die Demokratie aus - sowohl in der EU als auch in den USA und Kanada. Die Menschen sagen Nein zu Sonderklagerechten für Konzerne, zur Gefährdung von Umwelt-, Sozial- und Lebensmittelstandards und Nein zu einer Liberalisierung öffentlicher Dienstleistungen. Sie sagen ja zu einer solidarischen und demokratischen Handelspolitik, die Menschen und Umwelt in den Mittelpunkt stellt“, erklärt das Bündnis TTIP Stoppen.

Details zu den Kundgebungen:

- Wien: Treffpunkt der Demonstration ist 14:00 am Karlsplatz, die Abschlusskundgebung findet ab etwa 16:30 vor dem Parlament statt.

- Salzburg: Ab 14 Uhr am Hauptbahnhof

- Linz: Ab 10 Uhr beim Landhaus

- Graz: Ab 10 Uhr gibt es drei Standkundgebungen am Europaplatz, am Jakominiplatz und am Südtirolerplatz

- Innsbruck: Von 10 Uhr bis 14 Uhr gibt es eine Kundgebung bei der Annasäule in der Mariatheresienstraße

TTIP Stoppen setzt sich gemeinsam mit sozialen Bewegungen, Gewerkschaften und NGOs in der EU, in Kanada und den USA gegen CETA und TTIP ein. In Deutschland finden Kundgebungen in Stuttgart, Köln, Hamburg, Berlin, Leipzig, Frankfurt und in München statt. Insgesamt werden hunderttausende Menschen zu den Protesten erwartet.

Alle Infos unter http://www.ttip-stoppen.at und https://www.global2000.at/events/ttip-ceta-demo-wien

Initiatoren: GLOBAL 2000, Attac, ÖBV - Via Campesina Austria, Südwind und PRO-GE