GLOBAL 2000 legt Klima-Aktionsplan vor – Erderwärmung muss auf 2 Grad begrenzt werden

Wien (9. November 2009). Bei den Verhandlungen auf dem UN-Klimagipfel vom 7. – 18. Dezember in Kopenhagen wird sich entscheiden, ob die Welt den Kampf gegen den Klimawandel ernsthaft in Angriff nimmt. „Wir haben noch vier Wochen bis Kopenhagen, der Count Down läuft. Es ist unumstritten, dass eine Erderwärmung von über zwei Grad Celsius verhindert werden muss, um katastrophale Auswirkungen zu vemeiden. Die Industriestaaten, als Hauptverursacher der Kohlendioxid-Emissionen, stehen in der Verantwortung, maßgeblich für die weltweite Reduktion zu sorgen und die Kosten für die Schäden durch den Klimawandel aufzubringen. Das muss sich im Ergebnis der Konferenz wiederspiegeln“, fordert Manuel Graf, Klimasprecher der Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000.

Die laufenden Vorverhandlungen werden von den UmweltschützerInnen kritisch bewertet. „Während die Menschen in Entwicklungsländern bereits jetzt die Auswirkungen des Klimawandels massiv spüren, verhindern die reichen Länder deutliche CO2-Reduktionen und sträuben sich, die notwendige finanzielle Unterstützung von Entwicklungsländern zu beschließen. Die Unterzeichnung eines rechtlich bindenden und wirksamen Abkommens in Kopenhagen wird verantwortungslos gefährdet“, so Graf.

Der von GLOBAL 2000 heute vorgelegte Aktionsplan gibt eine Übersicht über die Herausforderungen der Konferenz in Kopenhagen. Er erläutert die bisherige internationale Klimapolitik, die laufenden Verhandlungen sowie die Erwartungen von GLOBAL 2000 an ein multilaterales Abkommen, so wie an die heimische Politik.

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Weitere Informationen: GLOBAL 2000 Presse: Jens Karg, Tel.: 0699/42000 20, Mail: presse@global2000.at