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GLOBAL 2000 kündigt Widerstand im UVP-Verfahren zur dritten Startbahn in Wien-Schwechat an.

Wien (27. Mai 2008). Anlässlich des Beginns der öffentlichen Auflage der Umweltverträglichkeitserklärung (UVE) bezeichnet die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 die Pläne zum Bau einer dritten Startbahn in Wien-Schwechat als „verkehrspolitischen Unsinn“. Für GLOBAL 2000 gibt es drei gute Gründe, die geplante dritte Piste nicht zu bauen. „Fliegen ist die klimaschädlichste Art der Fortbewegung. Die neue Startbahn dient nur dazu, dass noch mehr Flugzeuge Wien anfliegen werden. Im Licht eines konsequenten Klimaschutzes muss der Flugverkehr aber reduziert werden. Zweitens führen die anhaltend hohen Ölpreise die Wachstumsfantasien der Flughafenmanager ad absurdum. Und drittens befindet sich die AUA, immerhin der wichtigste Kunde des Flughafens, im wirtschaftlichen Sinkflug“, fasst Heinz Högelsberger, Verkehrsreferent von GLOBAL 2000 die wichtigsten Argumente gegen den weiteren Flughafenausbau zusammen.

Die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 wird beim UVP-Verfahren Parteienstellung haben und diese dafür nützen, das „Wahnsinnsprojekt“ auch auf rechtlicher Ebene zu bekämpfen. „Wir werden aber auch eng mit den Bürgerinitiativen von lärmgeschädigten AnrainerInnen zusammenarbeiten. Immerhin fühlen sich in Österreich rund 200.000 Menschen durch Fluglärm belastet“, so Högelsberger. GLOBAL 2000 fordert von Verkehrsminister Faymann, als auch von den Landeshauptleuten Häupl und Pröll ein klares Bekenntnis zum Klima- und Lärmschutz sowie eine Wachstumsbremse beim Flugverkehr.

Weitere Informationen:

GLOBAL 2000 Presse: Lydia Matzka-Saboi, Tel.: 0699/14 2000 26 und Ruth Schöffl, Tel.: 0699/14 2000 19, E-Mail: presse@global2000.at
GLOBAL 2000 Verkehrsreferent: Dr. Heinz Högelsberger, Tel.: 01/812 57 30/18