Wien, 23. September 2015 – Ab dem 26. September werden Ökodesign-Richtline und  Enegiekennzeichnungs-Richtlinie angepasst. Das bedeutet, dass Heizgeräte, zu denen Warmwasserbereiter, -speicher und Raumheizgeräte zählen, Energieeffizienzstandards erfüllen müssen.

„Die CO2-Einsparungen, die dadurch entstehen, sind enorm“, so Sibylle Egger, Expertin der österreichischen Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000. „Viele Heizungsanlagen sind veraltet und nicht mehr effizient.“ Denn Heizgeräte, deren Energieeffizienz unter 86 Prozent liegen, dürfen – bis auf wenige Ausnahmen – nicht mehr verkauft werden.

„Durch diese neue Maßnahme, welche nach jahrelangen Verhandlungen endlich in Kraft tritt, werden zukünftig 136 Millionen Tonnen CO2 eingespart“, so Egger weiter. Laut der Kampagnengruppe Coolproducts wäre das so, als ob etwa 65 Mio. Autos weniger auf den Straßen fahren würden.

Viele Heizungsanlagen sind veraltet und nicht effizient

Laut Energiekennzeichnungs-Richtlinie bekommen die Heizgeräte ein Energielabel, ähnlich dem bereits bekannten Label von Haushaltsgeräten, Fernsehern und Leuchtmitteln. „Dadurch können sich KonsumentInnen einfacher orientieren und einen ersten Überblick verschaffen, wie effizient das Gerät laufen kann“, so die GLOBAL 2000-Expertin abschließend.