Der 3. April steht ganz im Zeichen der Bienen. Während in
Schönbrunn die Bienenschutzkonferenz beginnt, schickt bellaflora
einen Schwarm zweibeiniger Hummeln durch Wien - mit lautstarker
musikalischer Untermalung.

Seit der erfolgreichen Umstellung auf pestizidfreie
Pflanzenschutzmittel im März 2013 gilt bellaflora als Vorreiter, wenn
es um naturnahes Gärtnern geht. Besonders von Österreichs Imkern
kommt große Anerkennung, sind doch chemisch-synthetische
Pflanzenschutzmittel eine große Gefahr für die Bienenwelt und damit
auch für die Menschen: 80 % aller Pflanzen, vor allem Obst und
Gemüse, sind auf die Bestäubung durch Bienen angewiesen. Je mehr
Profis und Hobbygärtner auf Bio umsteigen, umso mehr gesunde
Lebenswelt gibt es für diese wunderbaren Nützlinge.

Um auf die Bedeutung der Bienen und des naturnahen Gärtnerns
aufmerksam zu machen, schickt bellaflora am 3. April einen ganzen
Schwarm zweibeiniger Hummeln durch Wien. Begleitet und lautstark
unterstützt werden sie von einer Musikertruppe rund um Helmut
Neugebauer, der Rimski-Korsakows Hummelflug für Bläser und Percussion
völlig neu adaptiert hat. Er wird auch am Altsaxophon zu hören sein.
In die Posaune bläst Clemens Hofer, ins Helicon Wolfgang Wizlsperger,
und Martina Cizek wird dem Sopransaxophon höchste Töne entlocken. Die
tiefen Laute steuert Percussionist Moritz Cizek bei. So hat man den
Hummelflug noch nie gehört - ein sicher einzigartiges Erlebnis.

"Die Bienen sind ja eher stille Wesen, aber dieser Hummelflug ist
nicht zu überhören", betont Mag. Isabella Hollerer, bei bellaflora
verantwortlich für Nachhaltige Entwicklung.

Österreichs Grüne Nummer 1 verfolgt seit vielen Jahren eine
konsequente Umweltstrategie zur Förderung naturnahen Gärtnerns. 2013
hat das Unternehmen alle chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel
ausgelistet und durch naturnahe Alternativen ersetzt. 2014 hat
bellaflora das gleiche bei den Düngern gemacht. Ab sofort findet man
bei bellaflora nur noch ökologische und naturnahe Kost für den Boden.
Je gesünder das Erdreich, umso stärker und widerstandsfähiger sind
die Pflanzen, die darin wachsen - und umso weniger
Pflanzenschutzmittel benötigen sie. Nützlinge wie Wildbienen,
Florfliegen, Marienkäfer und Ohrwürmer halten in einem naturnahen
Garten die wenigen Schädlinge im Zaum. So greift eines ins andere, so
hilft sich die Natur selbst. Mit naturnahen Mittel können
Hobbygärtner sie dabei unterstützen.

Mehr Grün in die Stadt

Statistisch gesehen kommen auf jeden der 1,7 Millionen Wiener 120
Quadratmeter Grünfläche. Damit ist Wien eine der grünsten Großstädte
weltweit. Die Pflanzenvielfalt aber könnte noch wesentlich
umfangreicher sein, um hungrigen Honigbienen und Wildbienen wie den
Hummeln ausreichend Nahrung zu bieten. "Bienenfreundliches Gärtnern
kann viel zum Schutz der Bienen beitragen", sagt Isabella Hollerer
von bellaflora. "Grüne, blühende Balkone, Terrassen und Innenhöfe
sind ein Zeichen für eine lebendige Stadt."

Bienenkonferenz "Meet the Bees"

Am 3. und 4. April 2014 findet die erste Wiener Bienenkonferenz
statt, die von der österreichischen Umweltschutzorganisation GLOBAL
2000 veranstaltet wird, um die Bienenforschung international
voranzutreiben.

Weitere Bilder unter: http://www.apa-fotoservice.at/galerie/5224