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Österreichische Bundesregierung muss von der Slowakei endlich UVP fordern

Wien (19. Februar 2008). Der Ausbau des AKW Mochovce wird von der Slowakei mit Hochdruck vorangetrieben. Trotz des atomaren Risikos, das nahe der österreichischen Grenze droht, bleibt die Bundesregierung weiterhin untätig. GLOBAL 2000 veröffentlicht nun die zweite Studie, die die Notwendigkeit einer grenzüberschreitenden UVP belegt.

Die aktuelle Studie, die im Auftrag von GLOBAL 2000 von dem unabhängigen Kernenergie-Experten Dalibor Stráský verfasst wurde, zeigt auf, dass der Brennstoffzyklus des AKW grundlegend verändert werden soll. Der Brennstoff soll viel länger als ursprünglich 1986 geplant in den Reaktoren bleiben. Die Auswirkungen dieser grundlegenden Projektänderung müssen im Rahmen einer UVP geprüft werden.

Wann: Donnerstag, 21. Februar 2008, 9:00 Uhr
Wo: Café Landtmann, Biedermeierzimmer, Dr. Karl Lueger Ring 4, 1010 Wien

Ihre GesprächspartnerInnen sind:
DI Silva Herrmann, Anti-Atom-Sprecherin von GLOBAL 2000
Ing. Dalibor Stráský, unabhängiger Kernenergie-Experte

Weitere Informationen:

GLOBAL 2000 Presse: Ruth Schöffl, 0699 14 2000 19, presse@global2000.at