Nein zu Glyphosat! Gemeinsam stoppen wir das Pestizid!

Wien, am 10. Mai 2016 – Am 18. Mai entscheiden die 28 EU-Mitgliedsstaaten, ob das Pestizid Glyphosat trotz WHO-Einstufung als “wahrscheinlich krebserzeugend für den Menschen” für weitere zehn Jahre zugelassen werden soll oder nicht.

Im Rahmen einer Pressekonferenz von GLOBAL 2000 zeigen der österreichische Krebsforscher, Professor Siegfried Knasmüller, und der deutsche Epidemiologe, Prof. Eberhard Greiser, dass die Einstufung von Glyphosat als “wahrscheinlich krebserzeugend beim Menschen” durch die WHO dem Stand der wissenschaftlichen Forschung entspricht.

Demzufolge wäre im Falle einer erneuten Zulassung von Glyphosat eine erhöhte Erkrankungshäufigkeit für das Non-Hodgkin-Lymphom (ein bösartiger Lymphdrüsenkrebs mit überwiegend tödlichem Verlauf) als “wahrscheinlich” anzusehen.

Rechtsanwalt Dr. Josef Unterweger, der im Namen von acht europäischen Organisationen Anzeige gegen Zulassungsbehörden und den Glyphosat-Hersteller Monsanto wegen Verdacht auf Betrug eingebracht hat, spricht über mögliche straf- und zivilrechtliche Konsequenzen im Falle einer - rechtlich äußerst fragwürdigen - Erneuerung der Zulassung.

Wann: Donnerstag, 12. Mai um 10:00 Uhr

Wo: Café Landtmann, Löwelzimmer, Universitätsring 4, 1010 Wien

Am Podium begrüßen Sie:

Prof. Eberhard Greiser, Epidemiologe, Universität Bremen, Glyphosat-Sachverständiger des Deutschen Bundestags

Prof. Siegfried Knasmüller, Toxikologe, Institut für Krebsforschung, Innere Medizin I, MedUni Wien

DI Dr. Helmut Burtscher, Umweltchemiker bei GLOBAL 2000

Dr. Josef Unterweger, Rechtsanwalt

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!