Das österreichweit meist eingesetzte Pestizid Glyphosat ist laut WHO „wahrscheinlich beim Menschen krebserregend“. Dem widersprechen die europäischen Zulassungsbehörden, die keine Anzeichen für Krebswirkung erkennen wollen, und die Fortsetzung der Zulassung empfehlen.

Am 7. März soll ein von den EU-Mitgliedsstaaten entsendetes Expertenkomitee entscheiden. GLOBAL 2000 analysierte in Zusammenarbeit mit dem deutschen Toxikologen Peter Clausing die Hintergründe der Diskrepanz zwischen der Krebseinstufung der WHO und der Einstufung der europäischen Behörden sowie Monsanto.

GLOBAL 2000 sieht sich durch die Ergebnisse dieser Analyse veranlasst, Anzeige zu erstatten und diese an die Behörden zur Prüfung zu übergeben. Betroffen sind Monsanto Europe S.A., sowie das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA). Über die konkreten Verdachtsmomente und über weitere Hintergründe informieren wir Sie im Rahmen einer Pressekonferenz.

Mittwoch, 2.März 2016 10:30 Uhr Presseclub Concordia, 1010 Wien, Bankgasse 8

Am Podium:

DI Dr. Helmut Burtscher, Biochemiker und Umweltchemiker bei GLOBAL 2000

Dr. Josef Unterweger, Rechtsanwalt von GLOBAL 2000

Doz. Dr. med. Hanns Moshammer, Vorstand des Instituts für Umwelthygiene an der Med-Uni Wien; Verein "ÄrztInnen für eine gesunde Umwelt"