UmweltschützerInnen warnen vor Anbau und Kontamination der Lebensmittelkette

Wien (2.März 2010)  "Die Tatsache, dass die "Amflora" heute für industrielle Anwendungen und sogar als Futtermittel zugelassen worden ist, erhöht die Gefahr, dass die Gentech-Knolle in der Lebensmittelkette landet", so Jens Karg, Sprecher der Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000. Die Stärkekartoffel enthält ein Resistenz-Gen gegen Antibiotika, darunter eines, das zu den wichtigsten Arzneimitteln gegen Tuberkulose gehört. In der Vergangenheit hat es in Deutschland bereits beim Versuchsanbau der "Amflora" Vermischungen mit normalen Kartoffeln gegeben. Ein Landwirt in Mecklenburg-Vorpommern hatte Aussaatflächen verwechselt. Daraufhin musste BASF auf 20 Hektar Fläche die Knollen vernichten.

Rückfragehinweis: GLOBAL 2000 Presse: Jens Karg, Tel.: 0699/14 2000 20, Simonne Baur, Tel.: 0699/14 2000 23, E-Mail: presse@global2000.at