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Forderung nach Gegenmaßnahmen gegen illegale Grenzwertüberschreitungen

Wien (19. März 2008) Für die Umweltschutzorgansation GLOBAL 2000 ist es skandalös, dass trotz des milden Winters die Feinstaubbelastung im Jahr 2007 wieder illegal hoch war. „Die Untätigkeit der Wiener Stadtregierung in Sachen Feinstaubreduktion hat wieder zahlreichen Wienern und Wienerinnen das Leben gekostet", empört sich Heinz Högelsberger, Verkehrsreferent von GLOBAL 2000. Auch Ausrede, dass der Großteil des Feinstaubes "importiert" wird, lässt die Umweltschutzorganisation nicht gelten. „Die Messstation Lobau misst diese Hintergrundbelastung. Doch nur an elf Tagen im Jahr 2007 wurde dort der Grenzwert überschritten. Erlaubt sind hingegen 30 Tage an Überschreitungen. Damit ist der Beweis erbracht, dass die illegal hohen Feinstaubbelastungen hausgemacht sind und auch in den Städten selbst vermieden werden können“, so Högelsberger. Der städtische Autoverkehr ist einer der Hauptversursacher des Feinstaubproblems und muss drastisch reduziert werden. Möglichkeiten dazu gibt es genug - beispielsweise Fahrverbote bei Grenzwertüberschreitungen, Citymaut oder eine Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung.


Weitere Informationen:

GLOBAL 2000 Verkehrsreferent: Dr. Heinz Högelsberger, 01/812 57 30 18

GLOBAL 2000 Presse: Mag. Ruth Schöffl 0699/14 2000 19, presse@global2000.at