(Wien, 13. Juli 2011) - GLOBAL 2000 begrüßt die Ankündigung des japanischen Premierministers Naoto Kan, langfristig auf die Hochrisikotechnologie Atomkraft verzichten zu wollen. Wichtiger noch als diese Absichtserklärung ist jedoch das am Montag angekündigte zweistufige japanische Sicherheitstest-Verfahren, dass eine sofortige Überprüfung der derzeit abgeschalteten 35 Reaktoren auf auch bisher ausgeschlossene Katastrophen- und Unfallszenarien vorsieht, bevor sie wieder ans Netz gehen können: "Nicht erst weiterlaufen lassen und dann überprüfen, wie die derzeit in der EU durchgeführten  "Stresstests", sondern erst Prüfen, dann Starten ist der verantwortungsvolle Weg", so Reinhard Uhrig, Atomexperte von GLOBAL 2000. Für die ebenfalls angekündigte Überprüfung der restlichen 19 noch laufenden AKWs sollten diese ebenfalls zunächst heruntergefahren und ihre Sicherheit festgestellt werden.

 

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