Wien/Brüssel, am 17. Dezember 2013 – Die österreichische Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 begrüßt die heutige Entscheidung des EU-Umweltausschusses, sich mehrheitlich gegen den Anbau des Genmaises 1507 des Gentechnikkonzerns Pioneer auszusprechen. „Das ist ein wichtiges Signal an die EU-Kommission, die ursprünglich der Abstimmung der Anbauzulassung des Genmaises 1507 grünes Licht gegeben hat“, sagt Heidemarie Porstner, Gentechnik- und Landwirtschaftssprecherin von GLOBAL 2000.

Wie auch bei der gentechnisch veränderten Kartoffel Amflora 2010 hat die EU-Kommission wesentliche Lücken in der Risikobewertung einfach nicht berücksichtigt. Der Gentech-Mais 1507 hat auch schädigende Wirkungen auf zahlreiche nützliche Insekten wie etwas Bienen und andere Bestäuber. Erst vergangenen Freitag hat der Europäische Gerichtshof die Entscheidung der EU-Kommission zur Anbauzulassung der Gentech-Kartoffel Amflora aufgehoben. „Wir fordern die EU-Kommission dazu auf, die Risiken für die Umwelt und die menschliche Gesundheit von gentechnisch manipulierten Pflanzen endlich ernst zu nehmen und keinen weiteren Anbau mehr voranzutreiben!“ Ende Jänner sind die zuständigen Agrarminister gefordert, gegen den Anbau des Genmaises 1507 abzustimmen.

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