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UmweltschützerInnen kritisieren heutige Vertragsunterzeichnung zur grenzüberschreitenden Verlängerung der Nordautobahn.

Wien (19. September 2008). Der heute von den Verkehrsministern Faymann und Rebicek unterzeichnete tschechisch-österreichische Staatsvertrag zum grenzüberschreitenden Bau der Nordautobahn ist ein Schlag gegen den Klimaschutz. „Jeder zusätzliche gebaute Autobahnkilometer verursacht durchschnittlich 2.500 Tonnen CO2 jährlich. Vor dem Hintergrund der globalen Klimakrise sind solche Projekte schlichtweg verantwortungslos“, kritisiert der GLOBAL 2000 Verkehrsexperte Heinz Högelsberger. Die österreichische Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 empfiehlt Minister Faymann jene von seinem Ministerium in Auftrag gegebene Studie aus dem Jahr 1999 zu lesen, die den Bau der Nordautobahn als überflüssig erachtet. Diese Studie legt auch dar, dass die Autobahn den internationalen Schwerverkehr in das Weinviertel „locken“ würde. „Die Anwesenheit des niederösterreichischen Landeshauptmannes Pröll bei der heutigen Vertragsunterzeichnung beweist darüber hinaus, dass der in der niederösterreichischen Landesverfassung verankerte Klimaschutz reine Makulatur ist“, so Högelsberger abschließend.

Weitere Informationen:

GLOBAL 2000 Presse: Lydia Matzka-Saboi, Tel.: 0699/14 2000 26, E-Mail.: presse@global2000.at
GLOBAL 2000 Verkehrsexperte: Dr. Heinz Högelsberger, Tel: 01/812 57 30-18