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BM Bartenstein muss beim Energieministerrat EU-Pläne zur Atomkraft ablehnen.

Wien (26. Februar 2008). Die EU EnergieminsterInnen diskutieren am Donnerstag die Zukunft der Energieversorgung in der EU. Dabei geht es auch um Atomkraft. Die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 warnt: „BM Bartenstein muss dem Druck der EU im Sinne der österreichischen Anti-Atom-Politik konsequent standhalten. Atomkraft darf nicht Teil des so genannten SET-Plans sein. Atomkraft führt in die Klimaschutz-Sackgasse!“

Mit dem SET-Plan von November 2007 soll die Zukunft der Energieversorung in der EU gestaltet werden. Der Plan umfasst neben einer Initiative zur Kernspaltung auch solche zu Wind-, Solar- und Bioenergie, CO2-Speicherung und Stromnetze. Eine Einigung über den Plan ist bisher am Widerstand Österreichs gescheitert, nun sollen die EnergieministerInnen am Donnerstag eine Lösung ausverhandeln.

Weitere Informationen:

GLOBAL 2000 Presse: Lydia Matzka-Saboi, Tel.: 0699/14 2000 26 und Ruth Schöffl, Tel.: 0699/14 2000 19, e-Mail: presse@global2000.at
GLOBAL 2000 Anti-Atom-Sprecherin: Silva Herrmann, Tel.: Tel.: 0699/14 2000 17