Der GLOBAL 2000 FAIRNESS RUN 2015 findet am 18. Juni 2015 statt. Als Pre-Event lädt die WIEN ENERGIE BARFUSS-CHALLENGE alle (Barfuß-)LäuferInnen ein, ihre Sportschuhe, die unter unfairen Bedingungen hergestellt wurden, – symbolisch und aktiv - an den Nagel zu hängen. Unter dem Motto „Faire Produktionsbedingungen in der Sportbekleidungsindustrie. Jetzt!“ fordern die Veranstalter/-innen und Teilnehmer/-innen des GLOBAL 2000 FAIRNESS RUN von Handel, Markenfirmen und politischen Verantwortlichen konkrete Maßnahmen, mehr Transparenz und Verantwortung ein. Die schnellsten Barfußläufer/-innen werden mit einem Paar ökologisch und sozial fair erzeugter Laufschuhe belohnt!

"Laufen ist gesund und liegt im Trend. Dementsprechend boomt der Markt für Laufsport- und Funktionsbekleidung – und damit wächst auch der Einsatz von Giftstoffen und schädlichen Chemikalien, der alles andere als gesund für Textilarbeiter/-innen wie Konsument/-innen ist. Und auch die ausbeuterischen Arbeitsbedingungen am untersten Ende der Produktionskette müssen stärker ins Blickfeld rücken", so Martin Aschauer von der österreichischen Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000. Gewerkschaften und NGOs fordern von den Sportartikelanbietern und deren Lieferanten seit Jahren die Bezahlung von Existenzlöhnen sowie klare Pläne zur Eliminierung der Verwendung und Freisetzung gefährlicher Chemikalien in der Produktion. "Bislang wird kein einziger der großen Markenhersteller wie Nike oder Adidas diesen Forderungen gerecht. Das muss sich ändern!" so Aschauer. (Quelle: CCK Firmen Check 2014). Auch in der Schuh- und Sportschuhindustrie sind die Produktionsbedingungen alles andere als fair und nachhaltig. Seit Anfang 2015 setzen sich Österreichische NGOs wie GLOBAL 2000 im Rahmen des Projektes „Change your Shoes“ zusammen mit internationalen Partnern für mehr Gerechtigkeit und die Einhaltung von Umweltstandards in der Schuhproduktion ein.

Weil es nicht egal ist... GLOBAL 2000 FAIRNESS RUN 2015
Immer noch schuften tausende Textilarbeiterinnen und -arbeiter unter schwierigsten Bedingungen in der Sportbekleidungsindustrie und zu Löhnen, die kaum zum Leben reichen. Viele Sportlerinnen und Sportler wollen die Bedingungen, unter denen ihre Funktionskleidung hergestellt wird, nicht mehr akzeptieren. 2014 forderten erstmals hunderte Amateur- und Profiläufer/-innen mit ihrer Teilnahme am GLOBAL 2000 FAIRNESS RUN Verantwortung und Transparenz von den Firmen, die Laufsportfunktionsbekleidung herstellen lassen.

Pre-Event: Die WIEN ENERGIE BARFUSS-CHALLENGE am 30. Mai
Am Samstag, 30. Mai 2015, sind alle Laufsportbegeisterten – zum Aufwärmen für den GLOBAL 2000 FAIRNESS RUN 2015 - aufgerufen, ihre unfairen Sportschuhe an den Nagel zu hängen und sich bei der WIEN ENERGIE BARFUSS-CHALLENGE mit den schnellsten Barfußläuferinnen und -läufern der Stadt zu messen. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Südwind Straßenfestes auf dem Uni Campus (Altes AKH, 1. Hof, 1090 Wien) statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Der- und diejenige, der/die eine Strecke von 10 Metern mit der schnellsten Durchlaufgeschwindigkeit und ohne jedwede Fußbekleidung durchläuft, gewinnt ein paar faire Lauschuhe - rechtzeitig für den ersten Einsatz beim GLOBAL 2000 FAIRNESS RUN in Wien!

Save the date!
WIEN ENERGIE BARFUSS-CHALLENGE
WO: Südwind Straßenfest, Uni Campus Altes AKH, 1. Hof, 1090 Wien
WANN: Samstag, 30. Mai 2015, 13.30 bis 22.00 Uhr
Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldungen sind vor Ort möglich.

GLOBAL 2000 FAIRNESS RUN goes Mariahilfer Straße - und West
Im Vorjahr war der GLOBAL 2000 FAIRNESS RUN auf der Donauinsel ein großer Erfolg. Am 18. Juni 2015 findet der GLOBAL 2000 FAIRNESS RUN presented by PRO PLANET erneut statt, diesmal auf der Wiener Mariahilfer Straße - und verwandelt diese für einen Tag in eine Fair Fashion Zone mit Laufdisziplinen für alle Alters- und Leistungsklassen und einem bunten öko-fairen Rahmenprogramm. Am 20. September 2015 findet der WearFair FAIRNESS RUN erstmals als Side Event der WearFair & mehr-Messe auch in Linz seine Fortsetzung. „Je mehr Amateur- und Profiläuferinnen und - läufer teilnehmen, umso wirkungsvoller ist unsere Botschaft gegen die Ausbeutung und Missachtung von Menschenrechten in der Sportbekleidungs- und Schuhindustrie!“ ist Veranstalter und Ultra-Langstreckenläufer Jürgen Smrz überzeugt.

Infos und Anmeldung
auf www.fairnessrun.at