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UmweltschützerInnen unterstützen Forderung der Gewerkschaft Bau-Holz

Wien (27. Oktober 2008). Die österreichische Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 schließt sich der Forderung der Gewerkschaft Bau-Holz an, wonach ein Konjunkturpaket für die thermische Sanierung bestehender Häuser geschnürt werden sollte. „Die Sanierungsrate ist bislang beschämend gering. Die verbesserte Isolierung von Österreichs Wohnhäusern würde gewaltige Mengen an CO2 und an Heizkosten einsparen und überdies tausende Arbeitsplätze schaffen“, ist Heinz Högelsberger, Energiereferent von GLOBAL 2000, überzeugt.

GLOBAL 2000 fordert daher vom neu gewählten Parlament eine Erhöhung der Wohnbauförderung und eine verstärkte Umschichtung für Sanierungsvorhaben. Überdies sollte EigenheimbesitzerInnen mittels „Contractingmodellen“ die thermische Sanierung vorfinanziert werden. Diese Kosten könnten dann durch die daraus resultierenden Heizkostenersparnisse zurückgezahlt werden. GLOBAL 2000 regt auch für BewohnerInnen von Mietwohnungen ein „Recht auf Wohnraumsanierung“ an. „Hier sollten gesetzliche Regelungen festlegen, auf welchen verbindlichen Standard der Heizbedarf von Wohnhäusern reduziert werden muss. Aufgrund solcher verbindlicher Regeln gäbe es eine Reihe von GewinnerInnen: Klima- und Umweltschutz, die MieterInnen, der Arbeitsmarkt und die Kyotobilanz des Staates“, so Högeslberger abschließend.

Weitere Informationen:

GLOBAL 2000 Presse: Lydia Matzka-Saboi, Tel.: 0699/14 2000 26 und Ruth Schöffl, Tel.: 0699/14 2000 19, E-Mail.: presse@global2000.at
GLOBAL 2000 Energiereferent: Heinz Högelsberger, Tel.: 01/812 57 30-18, E-Mail: heinz.hoegelsberger@global2000.at