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Diesel belastet Klima und Gesundheit stark – Mineralölsteuer für Diesel muss angehoben werden!

Wien (21. November 2008). Die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 unterstützt die heute vom Verkehrsclub Österreich (VCÖ) erhobene Forderung nach einer Gleichstellung der Mineralölsteuer für Benzin und Diesel. „Der niedrigere Steuersatz für Diesel ist nicht zu rechtfertigen und kommt einer Subventionierung der Frächterlobby gleich. Dieselfahrzeuge sind gesundheitschädlicher als benzingetriebene und jeder Liter verbannter Diesel setzt außerdem mehr Treibhausgase frei als Benzin," so Heinz Högelsberger, Verkehrsreferent von GLOBAL 2000. Momentan bietet sich aufgrund der niedrigen Ölpreise ein optimales Zeitfenster, um zu mehr Steuergerechtigkeit zu kommen und den MÖST-Satz für Diesel anzuheben. Dies sollte auch in der Koalitionsvereinbarung verankert werden.

GLOBAL 2000 führt weiters an, dass ab 2010 EU-weit strengere Grenzwerte für Stickoxide gelten, die gesundheitsschädigend sind und besonders die Atemwege belasten. „Es ist schon jetzt absehbar, dass Österreich säumig ist und die zukünftigen NOx-Grenzwerte aufgrund der einseitigen Bevorzugung der NOx-schleudernden Dieselfahrzeuge nicht einhalten kann. Hier ist ein rasches Umdenken zum Schutz der Bevölkerung gefordert", so Högelsberger abschließend.

Weitere Informationen:

GLOBAL 2000 Presse: Ruth Schöffl, Tel.: 0699/14 2000 19, E-Mail: presse@global2000.at
GLOBAL 2000 Verkehrsreferent: Heinz Högelsberger, Tel.: 01/812 57 30-18