Aktion zeigt die extremen Sicherheitsmängel beim Castor-Transport auf

Erfolgreich konnte das engmaschige Sicherheitsnetz des durch Deutschland rollenden Castor-Transports durchbrochen werden: Mehr als drei Stunden konnten Aktivisten von GLOBAL 2000 die Schienen, auf denen der Zug heute vormittag planmäßig durchrollen soll, blockieren. Erst kurz vor neun Uhr früh wurden die beiden Kletterer, die ein GLOBAL 2000 - Banner quer über die Gleise gespannt hatten, von ihren Positionen heruntergeholt und von der Polizei abtransportiert. Bereits kurz zuvor war GLOBAL 2000 - Aktivist und -Sprecher Hans Vrablicz in Gewahrsam genommen worden. GLOBAL 2000 - Atomexperte Dr. Reinhard Uhrig, der sich mit etwa 15 weiteren GLOBAL 2000 - Aktivisten in Dannenberg befindet, um an der bevorstehenden Sitzblockade teilzunehmen, zeigt sich erfreut: "Zwar konnte der Transport leider nicht gestoppt werden, da die Aktion bereits vor Durchrollen des Zuges von der Polizei abgebrochen wurde, aber trotzdem wurde bewiesen: Es herrschen extreme Sicherheitsmängel - es war kein Problem, zu den Gleisen zu gelangen." Die Demonstrationen gegen den Castor-Transport, dessen hochradioaktiver Inhalt heute noch im Zwischenlager Gorleben ankommen soll, gehen unterdessen weiter.

Für den Abend ist eine Sitzblockade geplant, an der mehrere tausend Atomkraftgegner teilnehmen werden - unter ihnen auch die österreichischen GLOBAL 2000 - Aktivisten. Reinhard Uhrig betont: "Auch wir Österreicher tragen Mitschuld an dem Problem des radioaktiven Mülls - etwa sechs Prozent in unserem Strommix sind Atomstrom."

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Kontakt:

Nunu Kaller, Tel: 0699 14 2000 20