PRESSEINFORMATION

Jens Karg im GLOBAL 2000 Klima-Blog über die dramatische Situation von Klimaopfern

Wien (6. Dezember 2007). Seit Anfang dieser Woche schreibt der GLOBAL 2000-Mitarbeiter und Politologe Jens Karg seine persönlichen Eindrücke von der Klimakonferenz und deren Nebenschauplätzen in einem Blog nieder. In seinem aktuellen Beitrag berichtet er über Klimaopfer, deren Heimat in einigen Jahren im Meer verschwinden wird. Reiche Industrieländer wie Australien haben mit ihren Emissionen zum Klimawandel beigetragen – aber Asyl gewähren sie den InselbewohnerInnen nicht...

Mehr dazu unter http://www.global2000.at/pages/klima-blog.htm

Klimagerechtigkeit muss für alle gelten und vor diesem Hintergrund fordert GLOBAL 2000:

Die Industrieländer müssen durch finanzielle und technologische Hilfe die Entwicklungs- und Schwellenländer dabei unterstützen, einen nachhaltigen Entwicklungspfad einzuschlagen. Ein post-2012-Abkommen muss entsprechende Finanzinstrumente enthalten. In Bali müssen die Industriestaaten ihre Verantwortung anerkennen und ausreichende Finanzierung zusagen.

Die Anpassung an den Klimawandel und der Schutz gefährdeter Regionen und Gesellschaften vor Fluten, Dürren oder Stürmen werden dringender. Die Industriestaaten müssen mehr Geld für die besonders betroffenen Entwicklungsländer zur Verfügung stellen und dies in Bali zusagen. Sanktionen bei Nichteinhaltung der Fiannzierungszusagen müssen beschlossen werden.

Als mögliche Finanzierungsquellen für Anpassung und nachhaltige Entwicklung sollten der Erlass illegitimer Schulden, eine internationale Kerosinsteuer, eine Flugticketabgabe, Gewinne aus der Versteigerung von Emissionszertifikaten sowie Abgaben auf den internationalen und Zertifikatehandel in Betracht gezogen werden.

Weitere Informationen:

GLOBAL 2000 Presse: Mag. Ruth Schöffl, 0699/14 2000 19, Mag. Lydia Matzka-Saboi, 069914 2000 26, presse@global2000.at

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