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Erste Bank steigt aus AKW-Mochovce Finanzierung aus

Wien (23. April 2008). GLOBAL 2000 begrüßt die Entscheidung der Erste Bank, sich aus der Finanzierung des grenznahen AKW Mochovce zurück zu ziehen. Dieser Schritt wurde auch von slowakischer Seite bestätigt.

„Der Widerstand auf der Straße und unsere intensiven Verhandlungen haben sich ausgezahlt! Wir freuen uns, dass die Erste Bank hier letztendlich die richtige Entscheidung getroffen hat, das Risiko-AKW nicht mit österreichischen Mitteln zu finanzieren. Die österreichische Bevölkerung lehnt Atomkraft vehement ab und die Entscheidung der Erste Bank ist die logische Konsequenz. Jetzt geht es darum, dass die Erste Bank die Finanzierung von Atomkraftwerken auch grundsätzlich ausschließt“, so Silva Herrmann, Anti-Atom-Sprecherin von GLOBAL 2000.

Bei Mochovce 3 und 4 handelt es sich um ein Atomkraftwerk, das basierend auf Sicherheitsstandards von 1974 in der Sowjetunion geplant wurde und aufgrund einer Baugenehmigung von 1986 ohne ein Containment, d.h. ohne Sicherheitshülle, laufen würde.

Weitere Informationen:

GLOBAL 2000 Presse: Mag. Ruth Schöffl, 0699/14 2000 19, Mag. Lydia Matzka-Saboi, Tel.: 0699/14 2000 26
GLOBAL 2000 Anti-Atom-Sprecherin: DI Silva Herrmann, 0699/14 2000 17