In Europa sind 132 Atomreaktoren in Betrieb, davon 73 Hochrisikoreaktoren, die sofort vom Netz genommen werden können. Die aktuellen Diskussionen um EU-Subventionen für Atomkraft, den Ausbau grenznaher AKWs und Endlager brauchen eine starke, junge Bewegung für einen Systemwandel. Ein erster Meilenstein auf diesem Weg wird morgen gelegt. Morgen beginnt das GLOBAL 2000 TOMORROW-FESTIVAL. Mehr als 80 ACTS aus 8 Nationen leihen der Energiebewegung ihre Stimme. Neben internationalen Top-Stars wie den Fantastischen Vier, Kaiserchiefs oder Maximo Park wird im Rahmen des GLOBAL 2000 TOMORROW FESTIVALS eine mehrtägige internationale Anti-Atom-Konferenz abgehalten, an der prominente AktivistInnen und ExpertInnen aus 18 Ländern teilnehmen.

Im Mittelpunkt des Strategietreffens steht die Entwicklung neuer Vorgehensweisen für ein atomkraftfreies Europa. Die Ergebnisse und gemeinsamen Ziele der KonferenzteilnehmerInnen werden in der "Deklaration von Zwentendorf" Niederschlag finden. Die Relevanz einer solchen Konferenz steht für Reinhard Uhrig, Geschäftsführer von GLOBAL 2000 außer Zweifel: “Wir wollen den Widerstand gegen Atomenergie sichtbar machen und vernetzen. Zum Beispiel den aktuellen Versuch der EU- Kommission, die Nuklearenergie wie erneuerbare Energien zu subventionieren.“ Landesrat Pernkopf pflichtet hier bei: "Wir haben das Atomkraftwerk Zwentendorf bereits zu einem Sonnenkraftwerk umfunktioniert, an dem sich die Menschen aktiv an der Energiewende beteiligen können. Zwentendorf ist ein Mahnmal für den falschen Energieweg, daher möchten wir mit dem GLOBAL 2000 TOMORROW FESTIVAL die Jugend für eine saubere und sichere Energiezukunft sensibilisieren.“

"Die EU darf keinesfalls Beihilfen oder Förderungen für Atomkraftwerke zulassen. Dies wäre absolut inakzeptabel, denn der rege AKW-Ausbau in unseren Nachbarländern, die ungelöste Haftungsfrage nach AKW-Unfällen und die drohende EU-Zulassung der Förderung für Atomenergie können nicht die Lösung auf eine nachhaltige Energiezukunft sein. Anstatt Subventionen für die Atomkraft auszubauen, fordern wir genau das Gegenteil: die europäische Kommission ist hier gefordert und muss bis 2015 von allen europäischen Länder mit Atomkraftwerken einen Ausstiegsplan aus der Atomenergie vorlegen", so Pernkopf. Die Zivilgesellschaft ist zu Gast im AKW Zwentendorf 35 Jahre nach der Volksabstimmung wird das AKW Zwentendorf wieder Treffpunkt der Zivilgesellschaft. Über 20 NGOs machen das Green-Event im Atomkraftwerk zum zivilgesellschaftlichen Treffpunkt. Das Angebot reicht von Amnesty International, youngCaritas und Vier Pfoten über Arche Noah, Attac und Ute Bock. Mehr als nur ein Musikfestival Das GLOBAL 2000 TOMORROW FESTIVAL ist mehr als ein Musikfestival. Als erster Veranstalter wurde das GLOBAL 2000 TOMORROW-FESTIVAL mit dem Umweltzeichen für Events ausgezeichnet. Wir wussten, dass es möglich ist, so Martin Aschauer, Organisator des Festivals. Für uns als Umweltschutzorganisation ist es wichtig, dass es hier einen anerkannten Standard in Österreich gibt, damit es keinen Wettbewerb nach unten gibt.

Gemeinsam tanzen wir in ein besseres Morgen. Gemeinsam tanzen wir am TOMORROW FESTIVAL den Regentanz. Wir freuen uns.

Rückfrage-Hinweis: Mag. Martin Aschauer GLOBAL 2000 TOMORROW FESTIVAL martin.aschauer@global2000.at 0699/14 2000 33

Fotomaterial gibt es unter http://www.flickr.com/photos/global2000 zum Downloaden

Das GLOBAL 2000 TOMORROW FESTIVAL wird unterstützt von: eNu, EVN, Volksbank, Kronen Zeitung, Ottakringer, NÖN, FM4, ÖBB, ECO, Lebensministerium, Vöslauer, Heute, GOTV, Connect 2, VIVA, REdUSE, FH St. Pölten, ARA, Unser Zwentendorf, Boomerang Media, Volume, Biorama, The Gap, Ö-Ticket, DAS Wien, Infoscreen, heimfest.at, studium.at, Südwind, szigetfestival.at, u.a.