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Umweltschützer fordern klare Worte von BM Pröll gegen Gentechnik

Wien (5. September 2007). Anlässlich des heutigen Beginns der Rieder Messe und ihrer Sonderschau „Ökoenergie aus Bauernhand" warnt die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 vor Umwelt- und Gesundheitsrisiken, die unter einem „Öko-Mäntelchen“ versteckt werden sollen. „Es ist entscheidend, dass der Anbau nachwachsender Rohstoffe nicht zu Lasten von Natur und Umwelt erfolgt. Der Vorstoß von Vizekanzler Molterer bei der Biomasse auch die Einführung von Gentech-Pflanzen zu diskutieren, ist entschieden abzulehnen“, betont Jens Karg, Gentechniksprecher von GLOBAL 2000. „Der Einsatz von Gentech-Pflanzen darf für Österreich keine Option sein, da das Nebeneinander von Gentech-Landwirtschaft und normaler Landwirtschaft nicht funktioniert,“ so Karg weiter. Gentech-Pflanzen stellen aufgrund ihrer unkontrollierbaren Ausbreitung ein Risiko für die Umwelt und für den Menschen dar. GLOBAL 2000 setzt sich aktiv für eine natur-, umwelt- und gesundheitsverträgliche Erschließung des Biomassepotenzials ein. „Einige Vorschläge, die unter dem Deckmantel Bio-Energie vorgestellt werden, sind aber aufgrund ihrer negativen Umwelt- und Gesundheitsauswirkungen strikt abzulehnen. Hier muss Minister Pröll endlich klar Position beziehen“, so Karg abschließend.

Weitere Informationen:

GLOBAL 2000 Gentechniksprecher: Jens Karg Tel.: 0699/14 2000 20
GLOBAL 2000 Presse: Ruth Schöffl, Tel.: 0699/14 2000 19