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Klimaschutz muss auch beim Schwerverkehr ansetzen!

Wien (7. Juli 2008). Die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 sieht im hohen Ölpreis eine Chance, um den Schwerverkehr auf die Schiene zu verlagern. „Frachtverkehr per Bahn ist in zahlreichen Aspekten viel umweltfreundlicher als der LKW-Verkehr. Das trifft besonders im Bezug auf CO2-Emissionen, Luftschadstoffe, Lärm und Sicherheit zu. Durch gezielte Ausbaumaßnahmen muss der Bahnverkehr attraktiver gemacht werden, damit er seine Umweltvorteile voll ausspielen kann“, so Heinz Högelsberger, Verkehrsreferent von GLOBAL 2000.

Die anlässlich der heutigen Protestfahrten aufgestellten Forderungen der Frächterlobby sind laut GLOBAL 2000 nicht gerechtfertigt. So gehört Österreich bei der Mineralölsteuer für Diesel zu den europäischen Schlusslichtern. Obendrein ist die Minteralölsteuer für Diesel immer noch geringer als für Benzin. Das bedeutet, dass die Frächter-Lobby sich seit Jahrzehnten über diese Art von Steuersubventionierung freuen kann. Zusätzlich wurde die LKW-Steuer erst im Vorjahr halbiert. Und die LKW-Maut auf Österreichs Autobahnen ist für alle Frächter gleich, sodass es ohnehin zu keinen Wettbewerbsverzerrunegen kommen kann,“ konstatiert Högelsberger abschließend.

Weitere Informationen:

GLOBAL 2000 Presse: Ruth Schöffl, 0699/14 2000 19, Lydia Matzka-Saboi, Tel.: 0699/14 2000 26, E-Mail: presse@global2000.at
GLOBAL 2000 Verkehrsexperte: Dr. Heinz Högelsberger, Tel.: 01/812 57 30 DW 18