(Wien, 18. Juli 2012) 28 Non Profit Organisationen gründen Initiative „Vergissmeinnicht.at“, die Informationsplattform über Vererben für den guten Zweck.

Acht Prozent der Österreicher könnten sich vorstellen, in ihrem Testament eine gemeinnützige Organisation zu bedenken. Damit möchten sie über ihr Leben hinaus Gutes tun. 28 Non Profit Organisationen informieren seit dieser Woche mit der Initiative „Vergissmeinnicht.at“ über diese Spendenform.

„Immer mehr Menschen überlegen, einen Teil ihres Nachlasses gemeinnütziger Organisationen zu hinterlassen, wissen aber nicht wie. Mit ‚Vergissmeinnicht.at – Die Initiative für das gute Testament ‘ wollen wir diese Informationslücke schließen“, erklärt Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands Austria die Motivation hinter der Initiative. Das Motto der Initiative „Es gibt ein Leben nach dem Leben“ ist gleichzeitig die wichtigste Motivation für viele Spender: „Die Testamentsgeber wollen sicherstellen, dass auch nach ihrem Leben die Anliegen, die ihnen schon zu Lebzeiten wichtig waren, weiter sicher gestellt werden und sie der Gesellschaft etwas zurück geben können.“ erklärt Lutschinger weiter.

In den kommenden Monaten sind neben Plakaten, Fernseh- und Radiospots auch Veranstaltungen geplant. So wird im Rahmen des „International Legacy Day“ im September erstmals in Österreich ein Schwerpunkttag stattfinden. Die Website „Vergissmeinnicht.at“ ist der zentrale Informationskanal. Eine Kooperation mit der Österreichischen Notariatskammer wird das rechtliche Informationsbedürfnis der Bürger sicher stellen. Ziel ist, das Thema in das öffentliche Bewusstsein zu bringen und den Menschen umfassende und neutrale Informationen zu bieten.

Über Erbschaften und Vermächtnisse

Erbschaften sind ein wichtiger Faktor im Spendenaufkommen Österreichs. Jährlich werden auf diese Weise schätzungsweise ungefähr 30 bis 40 Millionen Euro gespendet (Spendenaufkommen 2011 460 Mio. Euro). Die Motivation der Menschen ist dabei äußerst vielfältig, in den meisten Fällen möchte sie aber etwas Bleibendes hinterlassen. Viele wählen diese Art des Vererbens auch, weil sie keine Angehörigen oder andere Erben haben. So können sie vermeiden, dass ihr Vermögen an den Staat fließt – wie es jedes Jahr in 200-300 Fällen mit mehreren Millionen Euro an Vermögenswerten geschieht.

Die Initiatoren Der Fundraising Verband Austria organisiert die Initiative. Die Teilnehmer sind Albertina, Amnesty International, Ärzte ohne Grenzen, Auftakt, BirdLife, CARE, Caritas Socialis, Evangelisches Diakoniewerk Gallneukirchen, FWF Der Wissenschaftsfonds, GLOBAL 2000, Greenpeace, Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreichs, Jugend Eine Welt, Lebenshilfe Wien, Licht für die Welt, Menschen für Menschen, Österreichisches Rotes Kreuz, Pro Juventute, Rote Nasen Clowndoctors, SOS-Kinderdorf, Sterntalerhof, Stiftung Kindertraum, UNICEF, Vier Pfoten, Volkshilfe Solidarität, Wiener Tierschutzverein, World Vision, WWF.

Rückfragehinweis:

Fotomaterial steht auf der Website http://www.tm-photography.at/downloads/Vergissmeinnicht/, Passwort: DownloadTM zur Verfügung. Kampagnensujets stehen im Pressebereich unter www.vergissmeinnicht.at zur Verfügung.

Dr. Günther Lutschinger
Fundraising Verband Austria
M: 0043-(0) 676/4410108
E: presse@fundraising.at

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Nina Sandner
Fundraising GLOBAL 200
nina.sandner@global2000.at
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