Knapp 400 LäuferInnen und über 1.000 BesucherInnen setzten heute auf der Donauinsel ein starkes Zeichen für faire Produktionsbedingungen in der Sportbekleidungsindustrie. Mit dabei waren auch Star-DJ und ehemaliger Ö3-Moderator Alex List, Schauspielerin Nina Hartmann, Sänger Gary Howard, "Dancer Against Cancer"-Star Yvonne Rueff und GLOBAL 2000 Geschäftsführerin Leonore Gewessler.

Faire Produktionsbedingungen in der Sportbekleidungsindustrie. Jetzt!
Giftstoffe und schädliche Chemikalien auf der einen Seite, ausbeuterische Arbeitsbedingungen auf der anderen Seite – viele Sportlerinnen und Sportler wollen die Bedingungen, unter denen ihre Funktionskleidung hergestellt wird, nicht mehr akzeptieren. Beim GLOBAL 2000 FAIRNESS RUN konnten sich Interessierte informieren und beraten lassen, mit welchen Kaufentscheidungen sie positiv Einfluss nehmen können, aber auch, wie sie sich engagieren und für faire Produktionsbedingungen eintreten können. "Die Menschen wollen wissen, woher ihre Sportbekleidung kommt und unter welchen Bedingungen sie hergestellt wurde. Es ist Zeit, dass sich auch die Sportartikelhersteller darüber noch stärker Gedanken machen. Mit dem GLOBAL 2000 Fairness Run wollen wir mit einer ökologisch und sozial fairen Sportveranstaltung ein Zeichen setzen für Umweltschutz und soziale Fairness in der Sportartikelindustrie", so Leonore Gewessler, Geschäftsführerin der österreichischen Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000.

FAIRNESS CHECK
Jeder konnte vor Ort beim FAIRNESS CHECK in Kooperation mit GLOBAL 2000 und der Clean Clothes Kampagne den Fairnessgrad seiner/ihrer Sportbekleidung überprüfen lassen und sich über faire und unfaire Marken informieren. Die zehn fairsten TeilnehmerInnen gingen mit je einem Geschenkskorb von FAIRTRADE Österreich nach Hause, prall gefüllt mit vielen fairen Köstlichkeiten.

Für das Gute dabei!
"Ich bin stolz, heute für die gute Sache mitzulaufen", zeigte sich "Dancer Against Cancer"-Star Yvonne Rueff begeistert. Auch Star-DJ und ehemaliger Ö3-Moderator Alex List, Schauspielerin Nina Hartmann und Sänger Gary Howard waren mit von der Partie und zeigten, dass ihnen Fairness ein echtes Anliegen ist: "Ich unterstütze den GLOBAL 2000 FAIRNESS RUN, weil es nicht egal ist, unter welchen Bedingungen meine Laufklamotten hergestellt wurden!" so die Schauspielerin und begeisterte Hobbyläuferin Nina Hartmann.

FAIRNESSRUNDE FÜR ALLE – der barrierefreie Auftakt
Rund ein Viertel der TeilnehmerInnen war auch bei der 750m langen, barrierefreien FAIRNESSRUNDE FÜR ALLE dabei und zeigte so, dass man weder schnell noch sonderlich gut trainiert sein muss, um ein Zeichen für Fairness zu setzen. In diesem Sinn argumentierte auch Alex List, während er auf das Startsignal für die barrierefreie Gemeinschaftsrunde wartete: "Es kommt nicht nur darauf an, was wir einkaufen, sondern auch darauf, wofür wir uns engagieren. Ich bin beim GLOBAL 2000 FAIRNESS RUN dabei, weil ich zeigen will, dass es uns alle angeht, wie andere Menschen unsere Produkte produzieren."

Auch nächstes Jahr gibt's wieder die Gelegenheit, laufend, walkend, gehend oder mit dem Rollstuhl fahrend dabei zu sein, wenn's wieder heißt: Setz ein Zeichen und mach mit beim zweiten GLOBAL 2000 FAIRNESS RUN!

Weitere Infos
Website: www.fairnessrun.at
Facebook: www.facebook.com/fairnessrun