Ab dem 16. Mai können Umweltschutzprojekte im Rahmen der
Initiative "Mutter Erde braucht dich." von der kleinen regionalen bis
hin zur großen grenzüberschreitenden Initiative via www.muttererde.at
für Förderungen eingereicht werden. Damit öffnet "Mutter Erde" den
Kreis der Unterstützer, dem bisher NGOs, Medien und Unternehmen
angehörten, und lädt alle umweltinteressierten Österreicherinnen und
Österreicher ein, zum Erfolg der Initiative aktiv beizutragen. 

"Mutter Erde braucht dich." ist der Titel der Initiative des ORF und
Österreichs führender Umwelt- und Naturschutzorganisationen
Alpenverein, BirdLife, GLOBAL 2000, Greenpeace, Naturfreunde,
Naturschutzbund, VCÖ und WWF. Ziel ist es, durch Information
Bewusstsein für Umweltschutz und Nachhaltigkeit zu schaffen und
Spendengelder für Umwelt- und Naturschutzprojekte zu sammeln.
Zwischen 31. Mai und 6. Juni präsentiert der ORF in seinen Medien
eine Schwerpunktwoche zum Thema "Wasser" mit "Mutter Erde - Die Show"
(AT) am 6. Juni um 20.15 Uhr in ORF eins als Höhepunkt.

Im Rahmen eines Pressegesprächs in Wien gaben DI Dr. Hildegard
Aichberger, Projektleiterin von "Mutter Erde", DI Regina Hrbek,
Sprecherin des Expertenbeirats, Mag. Josef Siess,
Vorstandsvorsitzender von BILLA, und Mag. Gerhard Riedler von der
"Kronen Zeitung" Auskunft über die Initiative und die
Projekteinreichung. 

"'Mutter Erde braucht dich.' fördert Projekte, die die Natur in
Österreich und auf der ganzen Welt schützen", so DI Dr. Hildegard
Aichberger. "Dabei nehmen wir uns der wichtigsten und dringlichsten
Aufgaben an: In Österreich ist das etwa der Schutz der letzten
intakten Augebiete." Aus den eingereichten Projekten wählt ein
Expertenbeirat nach transparenten Kriterien diejenigen Projekte aus,
die das höchste Potenzial haben, die Umwelt zu schützen und Natur zu
erhalten. 

"Ab sofort sind Einreichungen über www.muttererde.at möglich",
erklärt DI Regina Hrbek von den Naturfreunden Österreich als
Vertreterin des Expertenbeirats. "Neben dem direkten Nutzen für die
Natur sollen die Projekte Vorbildwirkung haben und auch das
Potenzial, Menschen zu mobilisieren. Die Initiative baut bei der
Auswahl von Projekten auf Experten, die die Spendenmittel so
zuordnen, dass Lösungen zu den dringlichsten Umweltproblemen
ermöglicht werden. Transparenz und Unabhängigkeit haben dabei oberste
Priorität."

Mit den Einnahmen aus der Initiative wird an der Lösung der
dringlichsten Umweltprobleme in Österreich und auf der ganzen Welt
gearbeitet: dem Klimaschutz und dem Erhalt der Artenvielfalt. 

Einreichungen in zwei Kategorien

Die Einreichungen sind in zwei Kategorien möglich, einerseits lokale
Initiativen bis zu einem Betrag von 20.000 Euro. Inhaltlich spannt
sich der Bogen von Arten- über Lebensraumschutz bis hin zu
Klimaschutzprojekten im lokalen Umfeld. Diese unterliegen einem
vereinfachten Einreichprozess.

Zum anderen geht es um große Initiativen mit hoher überregionaler
Relevanz. In Österreich zählen dazu Aktivitäten zum Schutz von
überregional bedeutenden Arten und Lebensräumen oder Projekte zur
Förderung der Energieeffizienz oder ökologisch verträglicher
erneuerbarer Energieformen. Aber auch internationale Projekte etwa
zum Schutz von tropischen Wäldern, Schutz der Meere, der Erhaltung
der Lebensräume von Arten wie Orang-Utan, Tiger oder Eisbär oder zur
nachhaltigen Transformation des globalen Energiesystems zählen zu
dieser Kategorie. 

Jede Institution, die in Österreich oder im Europäischen
Wirtschaftsraum eine gültige Rechtsform hat und nicht
gewinnorientiert ist, sowie jede Initiative, jede Schulklasse oder
auch Privatpersonen können ab sofort Projekte einreichen. Die
Kriterien, die es zu erfüllen gilt, sind auf
www.muttererde.at/projekte nachzulesen. Außerdem findet sich auf der
Website ein "Quickcheck", mit dem man schnell feststellen kann, ob
das Projekt den Kriterien von "Mutter Erde" entspricht.  

Der Einreichprozess läuft bis zum 31. Juli 2014. Danach werden die
Projekte durch den Expertenbeirat bewertet und mit den siegreichen
Projektwerbern Verträge abgeschlossen. Die ersten "Mutter
Erde"-Projekte sollen mit 1. Oktober 2014 starten. 

Die Unterstützer von "Mutter Erde braucht dich."

BILLA, selbst in hohem Maße abhängig von erneuerbaren Ressourcen und
somit von einer intakten Umwelt, ist Unterstützer der ersten Stunde.
Mag. Josef Siess, Vorstand BILLA AG: "'Mutter Erde' ist Initiative,
die uns aufgrund ihrer Dimension sofort überzeugt hat. Nicht nur,
dass die führenden Umweltschutzorganisationen dabei sind, auch dass
die beiden größten Medien im Land darüber berichten hat uns
überzeugt, 'Mutter Erde' zu unterstützen." 

Die "Kronen Zeitung" wird in der ORF-Schwerpunktwoche täglich
berichten und legt ihrer Sonntagsausgabe vom 8. Juni einen
Spenden-Erlagschein in der Auflage von 1,8 Millionen bei. "Der
'Kronen Zeitung' und ihren Lesern ist der Umweltschutz und alle
Aktivitäten zur Verbesserung des eigenen Lebensraums sehr wichtig.
Als Partner der Initiative von 'Mutter Erde braucht dich.' sehen wir
uns als wichtiges Instrument, den Menschen die Initiative
näherzubringen, zu informieren, aufzuklären und natürlich sie
aufzumuntern, auch eigene Projekte einzureichen oder zu spenden. Wir
freuen uns, dadurch maßgeblich beitragen zu können, dass die
Initiative ein Erfolg wird", so Mag. Gerhard Riedler, Geschäftsführer
der Mediaprint. 

Auch die Wiener Städtische Versicherung ist in ihrem Kerngeschäft mit
den Folgen von Umweltveränderungen konfrontiert. Die Zunahme von
Naturkatastrophen als direkte Auswirkung in den vergangenen Jahren
ist evident. Das Unternehmen ist als Partner der Kampagne "Mutter
Erde braucht dich." sehr an der Entwicklung von Präventivmaßnahmen
interessiert, um zu helfen, solchen Katastrophen vorbeugend
entgegenzuwirken. Zum Beispiel wird durch die Initiative die
Finanzierung von Projekten wie Flussrückverbauungen ermöglicht. 

"Umweltschutz ist uns ein wichtiges Anliegen", so Mag. Robert
Lasshofer, Generaldirektor der Wiener Städtischen Versicherung.
"Deshalb setzen wir in allen Unternehmensbereichen auf
ressourcenschonende Technologien und Strukturen, um unseren
ökologischen Fußabdruck gering zu halten. Die Kampagne 'Mutter Erde
braucht dich.' mit ihren vielfältigen Projekten fördert die Stärkung
des Umweltbewusstseins der Österreicherinnen und Österreicher und die
Erkenntnis der Auswirkungen des eigenen Handelns auf die Umwelt - wir
unterstützen die Initiative sehr gerne und mit großer Überzeugung."

Die Erste Bank ist nach 195 Jahren Firmengeschichte als Sparkasse dem
Thema Nachhaltigkeit in vielen Bereichen verpflichtet. Deshalb und
als Bank vieler Spendenorganisationen unterstützt die Erste Bank
"Mutter Erde braucht Dich". Die Erste stellt auch sämtliche
Bankdienstleitungen für die gesamte Initiative kostenlos zur
Verfügung.

Spendenabsetzbarkeit und Spendengütesiegel

Alle Spendenbeträge, die "Mutter Erde" zukommen, sind steuerlich
absetzbar (Registrierungs-Nr. NT 2443), daher sind bis zu 50 % der
Spendensumme vom Finanzamt refundierbar. Die Initiative wird nach den
strengen Kriterien des Spendengütesiegels geprüft und hat dieses mit
der Registrierungsnummer 05979. Das Österreichische Spendengütesiegel
steht für strenge Qualitätsstandards, Transparenz und laufende
Kontrolle.

Spenden unter www.muttererde.at:
Telefonisch 0800 400 002 kostenfrei aus allen Netzen,
per Erlagschein "Umweltinitiative Wir für die Welt"
Erste Bank IBAN AT44 2011 1800 8008 8000, BIC GIBAATWWXXX
Erlagscheine in jeder Erste Bank Filiale