Rohstoffe der digitalen Zukunft

Smartphones,Tablets, Laptops und Co. sind aus unserem Alltag nicht wegzudenken. Bis 2020 werden weltweit vier Milliarden Menschen einen PC und fünf Milliarden Menschen ein Mobiltelefon besitzen. Die „Hardware“ dieser digitalen Zukunft wächst nicht auf Bäumen. Viele Rohstoffe und Verarbeitungsschritte sind nötig für die Fertigung. Dies geschieht nur allzu oft ohne Rücksicht auf Umwelt und Menschenrechte. Die Themen Rohstoffabbau, Arbeitsbedingungen und Entsorgung in der IT-Produktion stehen im Mittelpunkt der von der AG Rohstoffe organisierten Schwerpunktwoche „Rohstoffe der digitalen Zukunft“ (22.–28. Juni 2017). Gäste aus Bolivien und China berichten über soziale und ökologische Auswirkungen der IT-Produktion in ihren Ländern.

22.06.2017, 26.06.2017
Öffentliches Film-Screening „Death By Design“    
Die Doku informiert wie auch die kleinsten Geräte negative Folgen für Umwelt und Gesundheit haben. Anschließend Publikumsgespräch.
22.06.2017, Ort: TOP KINO, Rahlgasse 1, 1060 Wien
Zeit: 19:00 Uhr
Weitere Informationen: http://ogy.de/3p3h
26.06.2017, Ort: Cardijn-Haus, Kapuzinerstraße 49, 4020 Linz
Zeit: 18:00 Uhr
Weitere Informationen: http://ogy.de/t7kd

23.06.2017
Öffentliche Tagung „Rohstoffe der digitalen Zukunft: Zeit für ein sozial-ökologisches Upgrade!“
Diskussion über politische Handlungsoptionen für eine gerechtere und umweltfreundlichere Rohstoffpolitik.
Ort: Haus der Europäischen Union, Wipplinger Straße 35, 1010 Wien
Zeit: 9:00–13:00 Uhr
Weitere Informationen: https://www.global2000.at/event-digitalisierung

26.06.2017
Vortrag „Globale Umwelt(un)gerechtigkeiten”
Vortrag und Podiumsdiskussion mit Héctor Córdova (Analyst für Bergbau) und Jaime Caichoca (Landwirtschaftsexperte) aus Bolivien.
Ort: Institut für Geographie, SR 60706, Bruno-Sander-Haus, 7. Stock, Innrain 52f, 6020 Innsbruck
Zeit: 19:00
Weitere Informationen: https://goo.gl/fNvI0L

28.06.2017
Info-Event für JournalistInnen „IT-Produktion: Bugs in the system“
Gäste aus Bolivien und China gewähren Einblicke in die Herstellungsbedingungen von IT-Produkten. Diskussion mit ExpertInnen über Rohstoffpolitik und Wege eines nachhaltigeren Umgangs mit Handy, Laptop und Co.
Ort: fjum Seminarraum, Karl-Farkas-Gasse 18, 1030 Wien
Zeit: 14:00–17:00 Uhr
Weitere Informationen: https://www.fjum-wien.at/?post_type=kurse&p=17546

Individuelle Interview-Termine mit Gästen aus Bolivien und China (21.06.2017–30.06.2017)
Héctor Córdova, Fundación Jubileo, und Jaime Caichoca, Centro de Ecología y Pueblos Andinos (CEPA) aus  Bolivien. Kurzbiographien unter https://goo.gl/57Yppw
Terminvereinbarung: Christian Herret (christian.herret@dka.at, 0676 88 011 1071)
Sophia So, Students and Scholars Against Corporate Misbehaviour (SACOM), Hong Kong. Kurzbiographie unter http://ogy.de/56j5
Terminvereinbarung: Konrad Rehling (konrad.rehling@suedwind.at, 0650 8550657)

Image-Bild „Rohstoffe der digitalen Zukunft“ zum Download unter http://ogy.de/se5a

Die ARBEITSGEMEINSCHAFT ROHSTOFFE ist ein Bündnis österreichischer NGOs mit dem Ziel, negative Auswirkungen des Abbaus mineralischer Rohstoffe etwa für IT- und Hochtechnologie-Produkte durch deren Herstellung, Nutzung und Entsorgung zu verringern sowie gleichzeitig positive Ansätze eines nachhaltigeren Umgangs mit diesen Materialien politisch und gesellschaftlich voranzutreiben. Die AG Rohstoffe wird von Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar, GLOBAL 2000, Finance & Trade Watch, Südwind und dem Netzwerk Soziale Verantwortung (NeSoVe) gebildet. Wissenschaftlich begleitet wird das Bündnis durch die Österreichische Forschungsstiftung für Internationale Entwicklung (ÖFSE) sowie das Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte (BIM).

Diese Presseaussendung wurde mit finanzieller Unterstützung der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit durchgeführt. Die darin vertretenen Standpunkte geben die Ansicht der AG Rohstoffe wieder und stellen somit in keiner Weise die offizielle Meinung der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit dar.
Die ARBEITSGEMEINSCHAFT ROHSTOFFE ist ein Bündnis österreichischer NGOs mit dem Ziel, negative Auswirkungen des Abbaus mineralischer Rohstoffe etwa für IT- und Hochtechnologie-Produkte durch deren Herstellung, Nutzung und Entsorgung zu verringern sowie gleichzeitig positive Ansätze eines nachhaltigeren Umgangs mit diesen Materialien politisch und gesellschaftlich voranzutreiben. Die AG Rohstoffe wird von Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar, GLOBAL 2000, Finance & Trade Watch, Südwind und dem Netzwerk Soziale Verantwortung (NeSoVe) gebildet. Wissenschaftlich begleitet wird das Bündnis durch die Österreichische Forschungsstiftung für Internationale Entwicklung (ÖFSE) sowie das Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte (BIM).

Diese Presseaussendung wurde mit finanzieller Unterstützung der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit durchgeführt. Die darin vertretenen Standpunkte geben die Ansicht der AG Rohstoffe wieder und stellen somit in keiner Weise die offizielle Meinung der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit dar.

Rückfragen & Kontakt:
Christian Herret, Dreikönigsaktion, Hilfswerk der Katholischen Jungschar, christian.herret@dka.at, 0676 88 011 1071
Michael Lachsteiner, GLOBAL 2000 Pressesprecher, michael.lachsteiner@global2000.at +43 699 14 2000 20