Neue Kinderbetten für die Tschernobyl-Kinder

GLOBAL 2000 SpendengütesiegelRostig scharfe Kanten, viel zu hoch und unverstellbar - ohne Hilfe können die schwerkranken Kinder im Krankenhaus in Kharkov (Ukraine) weder in ihre Betten kommen, noch können sie diese verlassen. Mit Ihrer Spende helfen Sie passende Betten anzuschaffen und somit einen einfacheren Alltag für die Kinder zu ermöglichen. 

Mit Ihrer Hilfe zu neuen Krankenhausbetten

Krankenhausbetten sind Betten mit sehr speziellen Anforderungen und Funktionen. Diese sind dadurch natürlich auch teurer als die Betten für den privaten Gebrauch. So kostet ein neues Bett 1.000€. Doch diese Investition ist dringend notwendig, denn für die Kinder sind diese Betten ihr Zuhause. Ein Zuhause, das im aktuellen Zustand, viele Gefahren für sie birgt. Sie sind daher auf Ihre Hilfe angewiesen!

Hier unsere Kontodaten, falls Sie direkt spenden wollen:
IBAN: AT24 2011 1822 2084 4701
Kennwort: Betten

Bett ist nicht gleich Bett...

Doch warum sind neue Betten für die schwerkranken Kinder so wichtig? Wie sehr die Kinder auch weiterhin auf Ihre Hilfe angewiesen sind, erzählt uns die Leiterin unseres Projekt Tschernobyl-Kinder, Julia Drumel.

GLOBAL 2000: Liebe Julia, du hast die onkologische Abteilung des Kinderkrankenhauses Nummer 1 in Kharkov besucht. Wie geht es den kranken Buben und Mädchen dort?

Julia Drumel: Hier liegen vor allem kleine Kinder, die an Krebs oder schweren Blutkrankheiten leiden. Manche sind schon seit Wochen oder gar Monaten hier. Aufgefallen sind mir vor allem die alten Betten, in denen sie liegen.

GLOBAL 2000: Was stimmt denn mit den Betten nicht?

Julia Drumel: Sie sind nicht nur viel zu hoch für die Kleinen, sondern können auch nicht verstellt werden. Man muss sich ja vorstellen, dass so ein Bett für die Kinder nicht einfach nur ein Bett ist. Es ist so etwas wie eine Insel: Hier verbringen sie ihre Tage und Nächte, oft monatelang. Sie schlafen darin, ruhen sich aus, essen, trinken, werden untersucht und behandelt und machen darin nebenbei auch alles andere, was Kinder eben so tun: spielen, malen, sich verstecken, etc.

 

Tschernobyl-Kind neben altem Bett
Krebskrankes Kind in Krankenbett
Alte Betten in Tschernobyl

 

GLOBAL 2000: Aber wie kann ein Bett für ein krankes Kind so wichtig sein?

Julia Drumel: Das habe ich auch erst verstanden, als ich neben dem schwerkranken Dima saß. Der Dreijährige liegt derzeit in einem Bett, das so hoch ist, dass er nicht ohne Hilfe aufstehen und etwa aufs Klo gehen kann. Die Kanten des Gestells sind zudem rostig und scharf. Wenn sich Dima daran verletzt, ist die Infektionsgefahr extrem hoch, in seinem Zustand lebensgefährlich.

GLOBAL 2000: Du meinst also, gute Krankenhausbetten würden den Krankenhausalltag der Kleinen massiv verbessern?

Julia Drumel: Auf jeden Fall. Die zweijährige Mascha etwa traut sich noch nicht alleine im Krankenhaus bleiben. In einem kindgerechten Bett könnte ihre Mama direkt bei ihr liegen, mit ihr kuscheln und sie trösten. Anstatt die Nächte auf einem unbequemen ans Bett gerückten Stuhl zu verbringen. Geborgenheit ist für die Genesung der Kinder enorm wichtig.

 

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