Darum müssen wir handeln!

Geltendes Recht für Umwelt- und Kinderschutz ist in akuter Gefahr: Die EU-Kommission versucht auf Zuruf der Öllobby wichtige Nachhaltigkeitsgesetze zu zerstören. Die neue Regierung muss sofort handeln und Rückschritte der EU-Kommission unterbinden. Denn der Wettbewerb nach unten mit Trump und Musk schadet allen.

Schreiben Sie jetzt an die neuen Minister:innen und fordern Sie Stabilität statt Chaos!

Das fordern wir

Das Lieferkettengesetz wurde bereits 2024 beschlossen. Nun droht das verhandelte und beschlossene Gesetz wieder abgeschafft zu werden. Bis Ende März folgen nun erneute Abstimmungen im EU-Rat. 

Deshalb appellieren wir an die neue österreichische Bundesregierung:

  • Verteidigen Sie mit uns Umweltstandards und Menschenrechte und sorgen Sie dafür, dass wir nicht nur in Österreich, sondern europaweit den Weg in eine klimaneutrale, faire Zukunft weitergehen!
  • Legen Sie Ihr Veto gegen die Verwässerung der Nachhaltigkeitsgesetze ein und beziehen Sie klar Stellung für eine umfassende Umsetzung des Lieferkettengesetzes – für einen fairen Beitrag der Konzerne zu Umwelt- und Klimaschutz! 
  • Bringen Sie Stabilität und die Sicherung unserer Lebensgrundlagen in die EU-Politik, damit der verantwortungslose Wettbewerb nach unten mit der Trump-Regierung keine Chance hat! 

Ihr Einsatz für Umwelt- und Kinderschutz

Damit die neue Bundesregierung klar Stellung für Umwelt- und Kinderschutz bezieht, braucht es jetzt die Stimme von uns Bürger:innen: Je mehr wir sind, desto mehr werden wir gehört!

Bitte fordern Sie Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer und Justizministerin Anna Sporrer auf, sich auf EU-Ebene gegen die Verwässerung der Nachhaltigkeitsgesetze und für die umfassende Umsetzung des Lieferkettengesetzes einzusetzen! Um Ihnen die Teilnahme der E-Mail-Aktion so einfach wie möglich zu machen, haben wir einen Text für Sie vorbereitet.

Danke, dass Sie mit uns für die Sicherung unserer Lebensgrundlagen kämpfen!

5-Minuten-Info

Nein. Der Ausbau von öffentlichem Verkehr sowie Fuß- und Radinfrastruktur kann die Tangente deutlich entlasten. Die Lobau-Autobahn würde zusätzlichen Verkehr erzeugen und wäre frühestens 2040 fertig. Wir brauchen aber JETZT eine Lösung für die Menschen vor Ort.

 

Nein. Notwendig sind lediglich einzelne Straßenanbindungen wie Abfahrten oder die Spange, nicht der gesamte Tunnel. Außerdem können UVP-Bescheide (Umweltverträglichkeitsprüfungs-Bescheide) angepasst werden. Nachhaltiger Wohnbau funktioniert auch ohne Autobahnprojekt.

Der Lobau-Tunnel gefährdet einen einzigartigen Naturraum, nimmt heimischen Tieren den Lebensraum und den Anwohner:innen ein beliebtes Erholungsgebiet. Langfristig würde die Lobau-Autobahn mehr Autoverkehr verursachen. Das widerspricht unseren Zielen für Klima- und Naturschutz.

Nein. Der Lobau-Tunnel liegt weiterhin beim Europäischen Gerichtshof, insbesondere wegen wasserrechtlicher Fragen. Das Projekt steht rechtlich also auf wackligen Beinen und kann noch gestoppt werden! Helfen Sie jetzt mit - jede Stimme zählt.

Ja. Der Ausbau von öffentlichem Verkehr & Radwegen und kleinere Straßenprojekte, wäre schneller, inklusiver - und deutlich günstiger! Diese Maßnahmen würden den Verkehr nachhaltiger entlasten als eine Autobahn.

Aus der Vekehrsforschung wissen wir: Mehr Straßen führen langfristig auch zu mehr Verkehr. Die Milliarden, die in die Lobau-Autobahn fließen würden, wären an vielen anderen Stellen besser aufgehoben. Für Anbindung der Menschen im Norden Wiens können kleinere Straßenprojekte in Kombination mit Öffi-Ausbau sorgen – für einen Bruchteil des Geldes und mit deutlich weniger Schaden für Klima und Umwelt. Dadurch könnte die Politik echte Lösungen schaffen, die schon in 1-2 Jahren zu echter Entlastung führen und gleichzeitig Klimaziele ernst nehmen. 

 Setzen sich auch Unternehmen für die Beibehaltung des Lieferkettengesetzes ein?

Ja, mehr als 100 verantwortungsbewusste Investoren und 6.000 Unternehmen unterschiedlichster Größe haben die Kommission aufgefordert, die Nerven zu behalten, rechtliche Klarheit zu bewahren und intelligente Gesetze zu unterstützen, die Innovationen fördern, statt kurzfristigem populistischen Druck nachzugeben. Viele Unternehmen haben schon investiert, Expert:innen angestellt und stecken mitten in der Vorbereitung – diese Vorreiter werden jetzt bestraft. Gleichzeitig wird es noch Monate dauern, bis sich die Gesetzgeber einigen und wirklich Klarheit besteht.