Jahrelang haben wir gegen die Zulassung giftiger Pestizide gekämpft. Jetzt will die EU alle Türen öffnen.

Wichtige Schutzregeln im Pestizidrecht sollen ausgehebelt werden. Für den Profit der Chemie-Konzerne. Den Schaden tragen wir alle: Die gefährlichen Pestizide landen in unserem Essen, in Wasser & Böden und reduzieren die Artenvielfalt. 

2021 haben mehr als eine Million Menschen in Europa die Europäische Bürgerinitiative „Bienen und Bauern retten“ unterstützt. Gemeinsam forderten wir weniger Pestizide, die Wiederherstellung der Biodiversität und eine bessere Unterstützung von Bäuerinnen und Bauern bei der Umstellung auf eine nachhaltige Lebensmittelproduktion. Doch jetzt werden diese Ziele ins Gegenteil verkehrt!

Uns droht ein großer Rückschritt

Was ist der "Lebensmittel-Omnibus"? Das ist ein Paket von Gesetzesänderungen der EU, das vor allem der Chemieindustrie nützt, die gefährliche Pestizide leichter auf den europäischen Markt bringen und einfacher dort halten kann. Statt mehr Schutz vor gefährlicher Chemie passiert das Gegenteil: Ein Schritt zurück – in eine Landwirtschaft der Chemie. Unter der Pestizidbelastung leiden an erster Stelle Bäuerinnen und Bauern sowie Menschen, die in ländlichen Gemeinden wohnen. 

Erheben Sie Ihre Stimme und erinnern Sie die politischen Entscheidungsträger:innen daran, was die Menschen in Europa wollen: 

Echten Schutz von Gesundheit und Umwelt – hin zu einer gesunden und artenreichen Zukunft. 

Wir können es besser

Wir wollen eine Zukunft, in der Landwirtschaft Menschen ernährt, ohne unsere Böden und Gewässer zu belasten. Es gibt Wege, Pflanzen zu schützen und Erträge zu sichern, ohne die menschliche Gesundheit und unsere Ökosysteme zu schädigen. Bäuerinnen und Bauern sollen unterstützt werden, mit fairen Preisen und unabhängiger Beratung. 

Unterstützen Sie unsere Forderungen

Setzen wir uns gemeinsam mit aller Kraft dafür ein, dass die zentralen Schutzregeln zu Pestiziden nicht fallen! 

  1. Die giftigsten Pestizide jetzt verbieten: PFAS-Pestizide, hormonschädigende, neurotoxische und bienengefährliche Stoffe sowie Chemikalien, die die Entwicklung von Kindern schädigen können - einschließlich Glyphosat - müssen vom Markt.
  2. Nachhaltige Methoden stärken: Fruchtfolgen ausbauen, natürliche Regulation fördern und mechanische sowie biologische Verfahren priorisieren - im Sinne eines wirksamen integrierten Planzenschutzes.
  3. Bäuerinnen und Bauern beim Wandel unterstützen: Faire Preise, unabhängige Beratung und gezielte Förderung für eine umweltfreundliche Landwirtschaft.

Wir verstärken diesen Aufruf mit politischer Arbeit, stellen Werkzeuge zum Mitmachen bereit und informieren Sie über die nächsten Schritte in der Debatte zu Gesundheit, Pestiziden und Naturschutz.

Unterschreiben Sie die Petition JETZT – für wertvolles Essen, gesunde Bienen und eine artenreiche Zukunft!