Unsere Protest-Aktion ist beendet. 

Über 61.000 E-Mails haben den Posteingang des Landwirtschaftsminister geflutet und ihm klar gemacht, dass ein krebserregendes Pestizid in der EU nicht wiederzugelassen werden darf. Doch nicht nur in Österreich, sondern überall in Europa haben sich Hundertausende gegen die Pläne der EU-Kommission gestellt. Unser Protest hat gewirkt: Viermal wurde über Glyphosat abgestimmt - und viermal kam keine Mehrheit für eine Wiederzulassung zustande. Das ist ein großer Erfolg für uns, denn noch vor vier Monaten sah es ganz so aus, als würde die Glyphosat-Wiederzulassung geräuschlos von den EU-Mitgliedsstaaten durchgewunken werden. 

Wir bleiben am Ball

Trotzdem ist unser Kampf gegen Glyphosat noch nicht gewonnen. Jetzt ist zunächst einmal die EU-Kommission am Zug, diese wird wohl eine Verlängerung der Zulassung um 18 Monate bis Ende 2017 beschließen. Noch vor wenigen Wochen war eine Wiederzulassung um 15 Jahre im Gespräch... 

Wir bleiben am Ball und werden der EU-Kommission, EU-Staaten und den Kontrollbehörden genau auf die Finger schauen. Und wenn es wieder ernst wird, werden wir da sein und alles daran setzen, dass die Tage von Glyphosat in der EU hoffentlich bald gezählt sind!

Das können Sie tun

Nicht nur bei Glyphosat steht viel auf dem Spiel, sondern auch bei dem transatlantischen Handelsabkommen CETA, das im Herbst beschlossen werden und dann in Kraft treten soll. Österreich hat es in der Hand mit einem Nein auf EU-Ebene CETA zu verhindern. CETA ist die Blaupause für TTIP. Schon Zehntausende haben der österreichischen Bundesregierung eine Nachricht gesendet: CETA, nicht mit mir! 

Seien Sie auch dabei! Senden Sie hier der Bundesregeriung eine Nachricht!