Rohstoffe der digitalen Zukunft

Die Produzenten von Handy, Laptop und Co. sind Meister darin, Menschenrechtsverletzungen und ökologischen Raubbau hinter funkelnden Bildschirmen und polierten Metallflächen zu verstecken. Der Abbau mineralischer Rohstoffe geht zum Teil mit gravierenden ökologischen und sozial schädlichen Auswirkungen einher. Die Art und Weise, wie und in welcher Menge die „Hardware“ unserer digitalen Zukunft produziert wird, ist mitentscheidend über nachhaltige Entwicklung, ökologische Auswirkungen, regionale Konflikte und Arbeitsbedingungen in anderen Regionen und Kontinenten. Der Gesamt-Rohstoffverbrauch in Europa ist bereits jetzt übermäßig hoch und unmöglich auf alle Menschen der Erde verallgemeinerbar. Der Import mineralischer Rohstoffe ist auch im Rahmen von Industrie 4.0 oder der so genannten digitalen bzw. vierten industriellen Revolution von großer Bedeutung.

GLOBAL 2000 setzt sich daher für eine menschenrechtskonforme, gerechte, demokratische, entwicklungspolitisch kohärente und ökologisch nachhaltige Rohstoffpolitik ein. Mehr über unserer Forderungen und Positionen können Sie in unserem Positionspapier lesen.

GLOBAL 2000 ist Mitglied der ARBEITSGEMEINSCHAFT (AG) ROHSTOFFE. Die AG Rohstoffe wird von Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar, GLOBAL 2000, Finance & Trade Watch, Südwind und dem Netzwerk Soziale Verantwortung (NeSoVe) gebildet. Wissenschaftlich begleitet wird das Bündnis durch die Österreichische Forschungsstiftung für Internationale Entwicklung (ÖFSE) sowie das Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte (BIM).

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