Publikation, 05.03.2015

Schluss mit Kohlestrom-Subventionen

Österreich ist vom Klimawandel stark betroffen, trotzdem tut die österreichische Regierung viel zu wenig um Treibhausgase einzusparen.

Für GLOBAL 2000 hat vor allem die Subventionierung der Stromerzeugung aus Kohle ausgedient:

  • 70 Mio. Euro kostet die Steuerbefreiung der Kohleverstromung von der Kohleabgabe den Staat Österreich jährlich, es profitieren vor allem die großen Kohlestromproduzenten Verbund und EVN.
  • 3,6 Mio. Tonnen CO2 entstehen derzeit bei der Verbrennung von Kohle in den österreichischen Kohlekraftwerken pro Jahr.
  •  Die klimabedingten Schäden werden in Österreich von derzeit einer Milliarde Euro auf bis zu 8,8 Mrd. Euro bis Mitte des Jahrhunderts ansteigen.
  • Durch die gesundheitlichen Folgen der Verbrennung von Kohle (inkl. Stahlerzeugung) in Österreich entstehen pro Jahr 120 vorzeitige Todesfälle, 21.000 Asthmaanfälle und gesellschaftliche Folgekosten in Höhe von 194 Mio. Euro.
  • Die Verbrennung von Kohle ist europaweit hauptverantwortlich für Quecksilberemissionen, das über die Anreicherung in Fischen auch in den menschlichen Nahrungskreislauf gelangt.
  • Mit einem forcierten Ausbau erneuerbarer Energie und der Steigerung der Energieeffizienz ist Kohlestrom in Österreich leicht ersetzbar.