7 stromsparende Tipps für eine kühle Wohnung

Die Sommer werden immer heißer, Hitzewellen häufiger und länger. Die Klimakrise ist längst deutlich spürbar. Klimaschutz und wirksame Maßnahmen sind notwendiger denn je - auch für unsere Gesundheit. Um uns vor der zunehmenden Hitze so gut wie möglich schützen, haben wir Ihnen einfache Energiespartipps zusammengestellt: So bewahren Sie auch an heißen Tagen ein möglichst kühles Zuhause. Und sparen Energie und Geld!

1. Das Wichtigste zuerst: Richtig lüften

Lassen Sie bei hohen Temperaturen die Fenster geschlossen. Lüften Sie nur am Abend und in der Frühexternal link, opens in a new tab, damit die kühle Luft rein kann - am besten mit Durchzug, wenn sie viele Fenster haben. Für frische Luft zwischendurch lieber 5 Minuten Stoßlüften als das Fenster für längere Zeit gekippt zu lassen. Das ist ein einfacher Trick mit hoher Effektivität.

2. Versteckte Wärmequellen abschalten

Versteckte Wärmequellen abschalten

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Fernseher, W-Lan, Ladegeräte, Laptop und Co. erhitzen sich schnell, auch wenn diese im Standby-Modus sind. Daher komplett abschalten oder ausstecken, wenn Sie die Geräte nicht nutzen. Das funktioniert am einfachsten, wenn mehrere Apparate an einem Kippschalter stecken. Elektronik, die ausgeschalten, aber dennoch an der Steckdose angeschlossen ist, verbraucht ungefähr 5% des gesamten Haushaltsstromsexternal link, opens in a new tab.

Außerdem: Backofen, Herd, Wäschetrockner, leistungsstarke Computer oder viele eingeschaltete Geräte heizen die Wohnung zusätzlich auf. Wenn möglich, erst am Abend nutzen.

3. Wäsche lufttrocknen

Einen senkenden Effekt auf die Zimmertemperatur hat das Trocknen von Wäsche am Wäscheständerexternal link, opens in a new tab. Die entstehende Verdunstungskälte hält z. B. nachts das Schlafzimmer kühler. Profitipp: Hängen Sie feuchte (Hand-)Tücher vors Fenster - dort kommt die meiste Hitze in die Wohnung. Bitte beachten: Nicht aufs Lüften vergessen bzw. auf die Luftfeuchtigkeit achten, da sich sonst auf Dauer Schimmel in der Wohnung bilden kann. 

4. Beim Kochen kreativ werden

Beim Kochen kreativ werden

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Leider erhitzt der Ofen und der Herd unsere Wohnung schnell - und die heiße Luft bekommen wir dann nicht mehr raus. Werden Sie daher in der Küche kreativ: Ein Minigrill, Sandwich-Toaster oder ein Wasserkocher verbrauchen im Durchschnitt weniger Energie, als Ofen und Herdexternal link, opens in a new tab. Auch beim Braten mit der Pfanne wird weniger heiße Luft produziert. Am Zielführendsten ist hier natürlich das Zubereiten von Salatenexternal link, opens in a new tab!

5. Abdunkeln - mit allen Mitteln

Tagsüber Gardinen oder Jalousien geschlossen halten, damit sich die Innenräume nicht so schnell aufwärmen. Sie haben noch keine Abdunkelung am Fenster? Dann kurzerhand ein großes Handtuch, oder einen Deckenbezug mit zwei Nägeln und Schnüren fixieren. Je heller die Vorhänge, desto besser, da die helle Farbe die Hitze effektiver nach außen reflektiert.

6. Zimmerpflanzen besorgen

Zimmerpflanzen besorgen

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Pflanzen mit großen oder vielen Blättern verbessern Ihr Raumklima. Sie verwandeln Kohlenstoffdioxid (CO2) in Sauerstoff. Außerdem geben sie bis zu 90% des Gießwassersexternal link, opens in a new tab wieder an ihre Umgebung ab. Dadurch wird die Luft befeuchtet. Pflanzentipps zum Kühlen: Zimmerlinde, Nestfarn, Ficus, Kolbenfaden, Arialien, Bogenhanf und Zimmerpalme. Pflanzen bekommen Sie günstig über Tauschbörsen oder Second Hand-Plattformen wie willhaben.atexternal link, opens in a new tab.

7. Erweiterten Ventilator statt Klimaanlage verwenden

Klimaanlagen sind wahre Energiefresser, eine günstigere Abkühlung bringt der Ventilatorexternal link, opens in a new tab. Darüber ein nasses Handtuch fixiert und im Nu haben Sie eine DIY-Klimaanlage. Alternativ eignen sich ein Eimer mit Eiswürfel oder eiskalte Wasserflaschen, die vor dem Ventilator platziert werden. Zum Stromsparen: Vergessen Sie nicht den Ventilator auszuschalten, wenn Sie das Zimmer verlassen!

Diese Tipps helfen gegen die Hitze in der Wohnung. Gegen die Ursachen der Hitze helfen sie nicht. Dafür braucht es konsequenten Klimaschutz und mehr Investitionen in Klimaanpassung – von begrünten Städten bis zu hitzefitten Gebäuden.