Bild:Sonnenbrand by Beam... / flickr.com http://bit.ly/1Lwn2YU

Sonne macht zwar gute Laune, zu viel davon führt jedoch zu schmerzhaftem Sonnenbrand. Viele Sonnenbrandmittel, die versprechen, Beschwerden schnell zu lindern, reizen die Haut sogar noch zusätzlich. Wir raten daher, statt chemischer Produkte bewährte Hausmittel einzusetzen.

Wie das Magazin Ökotest vor einigen Jahren heraus­fand, beinhalten einige Sonnenbrandmittel PEG/PEG-Derivate, welche Fremdstoffe in den Körper schleusen können. Auch allergie- und krebsauslösende Duft- und Konservierungsstoffe wurden nachge­wie­sen. In einem Produkt fand man Diethylphthalat, das den Schutzmantel der Haut angreift, und eine polyzyklische Moschusverbindung, die sich in Umwelt und Körper anreichert und das Hormonsystem stört.

Essig hingegen lindert den Schmerz und heilt auf natürliche, unbedenkliche Weise. Dazu ein Tuch in Essig (nicht Essig-Essenz) tränken und auf die verbrannte Stelle legen. Der Essig sollte unbedingt aus ökologischer Produktion stammen oder selbst hergestellt werden. So kann man sicher sein, dass bei Anbau und Herstellung keine bedenklichen chemischen Produkte eingesetzt wurden. Der Essig kann mit abgekochtem Wasser bis zu einem Verhältnis von 1 zu 1 verdünnt werden, falls die Haut gereizt reagiert. Am besten, vorher auf einem kleinen Hautareal prüfen, ob der unverdünnte Essig zu hoch konzentriert ist.

Wem der Geruch von Essig nicht so zusagt, der kann auch den Saft einer frisch gepressten Bio-Zitrone mit ein wenig Olivenöl aus biologischer Landwirtschaft mischen und auf die betroffenen Hautstellen reiben. Das Vitamin C der Zitrone und das Olivenöl pflegen die Haut und helfen bei der Regeneration.

Generell gilt es in jedem Fall die Sonne zu meiden, die verbrannten Hautstellen kühl zu halten und viel zu trinken, am besten Wasser oder kühle Kräuter- und Früchtetees.