Mit dem Report „Ausgeflattert – Der stille Tod der österreichischen Schmetterlinge“ setzten Blühendes Österreich und GLOBAL 2000 2016 ein Ausrufezeichen zum dramatischen Zustand der heimischen Schmetterlinge. „Ausgeflattert“ war ein erster wichtiger Schritt, um unsere Schmetterlinge und ihre bedrohliche Lage in den Fokus der Österreicherinnen und Österreicher zu bringen. Dabei gehören Schmetterlinge gemeinsam mit Bienen und Hummeln zu den wichtigsten Bestäubern. Zahlreiche Pflanzen sind auf die flatternden Wesen angewiesen. Ohne Bestäuber stirbt nicht nur die österreichische Wiesenlandschaft, auch Obst- und Gemüsesorten wie Kürbis, Apfel und Marille würden unwiederbringlich verschwinden. Mit dem jetzt vorliegenden zweiten Report rücken wir die Situation der Schmetterlinge in den östlichen Bundesländern in den Mittelpunkt. Burgenland, Niederösterreich, Steiermark und Wien sind durch ein hohes Artenreichtum an Schmetterlingen gekennzeichnet. Diese Vielfalt ist in hohem Maße gefährdet. Ohne Gegenmaßnahmen ist zu befürchten, dass die Schmetterlingsvielfalt bald nur mehr in Naturschutzgebieten gegeben ist.

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