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Als erste österreichische Drogerie-Kette stellt BIPA sein gesamtes Eigenmarkensortiment im Bereich der Kosmetik- und Körperpflegeprodukte auf „hormonfrei“ um und reagiert damit auf eine Forderung, die 7000 KonsumentInnen auf global2000.at unterzeichnet haben.

BIPA gab bekannt, dass alle Artikel der BIPA Eigenmarke MY im Laufe des kommenden Jahres umgestellt werden. Der von BIPA vorgelegte Zeitplan sieht unter anderem vor, dass bis Ende 2014 alle Parabene durch alternative Konservierungsmittel ersetzt werden und Diethylphthalat als Vergällungsmittel von Alkohol gänzlich verschwindet.

Ausstieg ist machbar

Mit dieser Initiative zeigt BIPA, dass ein kompletter Ausstieg aus hormonell wirksamen Inhaltsstoffen in Körperpflegeprodukten machbar ist. BIPA ist damit nicht nur die erste Drogerie-Kette in Österreich, sondern auch eine der ersten in Europa, die diesen Weg beschreitet.

Die ebenfalls von GLOBAL 2000 befragten Drogerie-Ketten dm und Müller nannten keinen konkreten Zeitplan für einen kompletten Ausstieg aus hormonell wirksamen Inhaltsstoffen in ihren Eigenmarken-Artikeln, betonten aber, dass sie schon seit geraumer Zeit und mit Erfolg an einer Umstellung ihres diesbezüglichen Sortiments arbeiten würden.

Tatsächlich bestätigt unser Kosmetik-Check das deutlich bessere Abschneiden der Eigenmarken im Vergleich mit sogenannten “Qualitätsmarken” wie Garnier, Fa, Nivea & Co. Doch solange sich unter einer Marke noch immer hormonell belastete Artikel finden können, bleibt KonsumentInnen zur Vermeidung dieser Stoffe nichts anderes übrig, als das Kleingedruckte auf der Gesichtscreme nach Zungenbrechern wie 'Ethylhexyl Methoxycinnamate' oder 'Propylparaben' zu durchforsten, oder solche Marken gänzlich zu meiden.

 

Fragen und Antworten

Die Antworten von BIPA, DM und MÜLLER auf unsere Fragen finden Sie hier zum Download.