Das erzählen die Nationalpark Garten Gewinner:innen 2025

Von ihren Lieblingspflanzen, tierischen Besuchern bis zu den Herausforderungen beim naturnahen Gärtnern: Die Gewinner:innen des Fotowettbewerbs erzählen von ihren grünen Oasen und geben ihre besten Tipps!

1. Platz: Nicole aus Gols im Burgenland

Naturgarten mit Naturteich von oben gesehen

Nicole S.

1. Platz Nationalpark Garten-Fotowettbewerb 2025

"Es ist nie zu spät, der Natur, wenn auch auf kleinster Fläche, Raum zu geben. Naturbeobachtungen sind Balsam für die Seele. Mit dem Wissen, dass das Überleben mancher Bestäuber von einer einzigen Futterpflanze abhängt, zeigt die Bedeutung und die Wichtigkeit unseres Tuns."

Nicole S.

2. Platz: Mario aus Steinbrunn im Burgenland

Naturgarten mit viel Grün

Mario B.

"Let it grow, die Natur ist so schön. Für uns sind die Benefits ganz klar eine große Artenvielfalt, Bio-Obst und -Gemüse aus dem eigenen Garten und das Wissen, der Natur etwas Gutes zu tun."

Mario B.

3. Platz: Elfriede aus Neuzeug in Oberösterreich

Naturgarten mit Blumen

Elfriede D.

"Die Nationalpark-Garten Initiative bestärkt mich darin, dass ein Garten nicht “ordentlich” und “aufgeräumt” sein muss. Mir hat die Idee gefallen, naturnahe Gärten in ganz Österreich zu einem großen Naturpark zu verbinden."

Elfriede D.

Alle Fragen - alle Antworten der Gewinner:innen

Brigitte H.: "Geprägt durch meine Kindheit bei meiner Tante im Mühlviertel, die Kleinbäuerin war und einen bunten Nutzgarten pflegte, trug ich den Schatz des naturnahen Gärtnerns viele Jahre in mir. Im Lebensraum der Großstadt Linz fehlte mir dann einfach die Möglichkeit eines eigenen Gartens. Durch einen Wohnungswechsel in den Bregenzerwald vor 30 Jahren in ein altes Haus mit Bauerngarten konnte ich dann endlich meine Hände in die Erde stecken und eigene Erfahrungen mit dem Gärtnern machen. Fehlendes Wissen bewog mich, eine Ausbildung zur Kräuterpädagogin zu machen und mein Wissensdurst führte mich natürlich bis heute täglich in den Garten und in die Natur."

Elisabeth C.: "Bei unserer Einstellung zum Leben und unseren Ansichten haben wir von Beginn an nichts anderes in Betracht gezogen. Unsere Überzeugung ist, der Natur mit größtmöglichem Respekt und Achtsamkeit zu begegnen."

Nicole S.: "Größere Pflegemaßnahmen, die viele Stunden in Anspruch nehmen, sind nur gelegentlich erforderlich. Dazu zählt der Rückschnitt der Staudenbeete im Frühling, das Sensen der Wiese und Abtragen des Pflanzenmaterials. Ich verbringe täglich Zeit im Garten. Ein paar Handgriffe „im Vorbeigehen“ finden dabei immer statt."

Mario B.: "Das ist schwer zu beziffern. Unser Garten ist 800m2 groß und mit trockenheitsverträglichen Pflanzen bepflanzt, deshalb hält sich der Gießaufwand in Grenzen (bis auf Gemüsegarten und Töpfe). Dazu kommen eventuell noch Schnittarbeiten und hin und wieder jäten, wobei wir auch das sehr unregelmäßig machen. Ich würde schätzen ca. 4 Stunden in der Woche."

Elfriede D.: "Ich baue kein Gemüse an, nur Kräuter. Wiese und Sträucher lasse ich wachsen. Daher betreibe ich möglichst wenig Aufwand (auch aus Alters- und Gesundheitsgründen)!"