Lebenszykluskosten einer thermisch-energetischen Sanierung 2026

Eine thermische Sanierung schützt vor steigenden Energiepreisen, erhöht den Wohnkomfort und senkt die CO2-Bilanz. Wer jetzt dämmt, die Fenster tauscht und das Heizsystem optimiert, kann die Energiekosten um 85 % reduzieren und in 30 Jahren bis zu 141 000 € sparen. Lesen Sie hier, wie sich die Sanierung im Ein- oder Mehrfamilienhaus auch wirtschaftlich lohnt!

Cover der AmortisierungsstudieIm Auftrag von GLOBAL 2000 hat das Ingenieurbüro external link, opens in a new tabeexternal link, opens in a new tab7external link, opens in a new tab untersucht, inwiefern sich eine thermische Sanierung und ein Heizkesseltausch auch wirtschaftlich rechnen.

Ergebnis: Nichthandeln verursacht über 30 Jahre gerechnet erhebliche Mehrkosten.

Was wurde untersucht?

Untersucht wurden die thermisch-energetische Sanierung eines typischen Einfamilienhauses mit 151 m² Wohnfläche sowie eines typischen Mehrfamilienhauses mit 16 Wohneinheiten, die bisher jeweils mit Gas beheizt wurden.

Durchgerechnet wurden die folgenden Varianten:

  • umfassende thermische Sanierung (Dämmung von Fassade, Kellerdecke sowie oberster Geschossdecke und Fenstertausch)
  • Teilsanierung (Einfamilienhaus: Dämmung der obersten Geschossdecke und Fenstertausch; Mehrfamilienhaus: Fenstertausch)
  • Varianten mit und ohne Tausch des Heizsystems bzw. beim Mehrfamilienhaus auch eine Variante mit ausschließlichem Heizungstausch
  • eine Basisvariante, bei der nur unbedingt notwendige Investitionen und Reparaturen durchgeführt werden

Bei der Lebenszyklusbetrachtung wurden die über einen Zeitraum von 30 Jahren anfallenden Investitions-, Betriebs- und Energiekosten gegenübergestellt. Die aktuell verfügbaren Bundes- und Landesförderungen (Einmalzuschüsse) sowie noch vorhandene Restwerte wurden mitberücksichtigt. Direkt zur Studieexternal link, opens in a new tab

Ergebnis: Einfamilienhaus

Wer saniert, kann in 30 Jahren bis zu 141.000 € sparen!

Die Basisvariante verursacht über den Lebenszyklus von 30 Jahren die höchsten Kosten von rund 284.000 €. Nichts zu tun schneidet somit am schlechtesten ab.

Wird eine umfassende Sanierung umgesetzt und eine Wärmepumpe eingebaut, senkt das die Energiekosten um rund 85 %. Das macht die Einfamilienhaus-Sanierung insgesamt auch wirtschaftlich sinnvoll. Je nach Bundesland und dem verfügbaren Förderangebot kann man sich auf lange Sicht einige Kosten einsparen. Am attraktivsten ist derzeit die Förderung in Tirol.

Kosteneinsparungen je nach Bundesland:

  • 141.000 € (Tirol)
  • 125.000 € (Kärnten)
  • 121.000 € (Wien)
  • 106.000 € (Oberösterreich)
  • 100.000 € (Salzburg & Vorarlberg) 
  • 99.000 € (Burgenland)
  • 97.000 € (Niederösterreich & Steiermark)

Im allen Bundesländern schneidet die Variante mit der umfassenden Sanierung und der Erdwärmepumpe am besten ab. Generell liegen verschiedene Varianten jedoch meist nahe beieinander (siehe Ergebnis-Grafiken der Bundesländer weiter unten).

Ergebnis: Mehrfamilienhaus

Senkung der Energiekosten um 73 % möglich!

Die Basisvariante verursacht über den Lebenszyklus von 30 Jahren die höchsten Kosten von rund 1,1 Mio. €. Dies entspricht rund 68.400 € pro Haushalt.

Wird eine umfassende Sanierung umgesetzt und eine Wärmepumpe eingebaut, senkt das die Energiekosten um rund 73 %. Damit ist auch für die Mehrfamilienhaus-Sanierung insgesamt die Wirtschaftlichkeit gegeben. Je nach Bundesland und dem verfügbaren Förderangebot kann man sich auf lange Sicht einige Kosten einsparen. Am attraktivsten ist derzeit die Förderung in Wien.

Kosteneinsparungen je nach Bundesland:

  • 378.000 € / 23.600 € je Haushalt (Wien)
  • 181.000 € / 11.300 € je Haushalt (Tirol)
  • 140.000 € / 8.800 € je Haushalt (Oberösterreich)
  • 127.000 € / 8.000 € je Haushalt (Salzburg)
  • 124.000 € / 7.800 € je Haushalt (Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Steiermark & Vorarlberg)

In allen Bundesländern - mit Ausnahme von Wien - liegt beim Mehrfamilienhaus die Variante mit der umfassenden Sanierung und der Erdwärmepumpe an zweiter Stelle. Die größte berechnete Kosteneinsparung wird bei der Umstellung auf eine Erdwärmepumpe ohne Sanierung erzielt. Aufgrund der anhaltend hohen Energiekosten birgt diese Variante jedoch ein gewisses Kostenrisiko und ist auch aus ökologischer Sicht weniger empfehlenswert. Generell liegen verschiedene Varianten meist nahe beieinander (siehe Ergebnis-Grafiken der Bundesländer weiter unten).

Porträt Maximilian Hejda

"Wer in einem schlecht gedämmten Gebäude mit Gasheizung lebt und keine Maßnahmen setzt, muss über einen längeren Zeitraum mit erheblichen Mehrkosten rechnen. Umgekehrt kann man sich mit einer thermischen Sanierung und einer Umstellung des Heizsystems langfristig nicht nur Geld sparen, sondern auch die CO2-Bilanz entlasten, den Wohnkomfort erhöhen und man ist langfristig gegen steigende Energiepreise geschützt“

Maximilian Hejda, Energieexperte von GLOBAL 2000

Höhere Förderung kann Amortisationsdauer verringern

Dennoch erfordert eine Sanierung hohe Anfangsinvestitionen. Damit Haushalte diese stemmen können, sind attraktive Förderungen entscheidend. Betrachtet man den Zeitpunkt, ab dem sich eine thermische Sanierung mit Heizungstausch rechnet, zeigt sich – je nach Bundesland und Variante – eine große Bandbreite: im Einfamilienhaus zwischen 8 und 20 Jahren, im Mehrfamilienhaus zwischen 17 und 29 Jahren. Eine höhere Förderung senkt die anfänglichen Kosten, verkürzt die Amortisationsdauer und ermöglicht dadurch mehr Menschen die Umsetzung von Sanierungsmaßnahmen.

Die Entscheidung der Bundesregierung, den Sanierungsbonus ersatzlos zu streichen, sendet das falsche Signal. GLOBAL 2000 fordert daher eine rasche Nachbesserung der Bundesförderung sowie eine bessere Abstimmung zwischen Bund und Ländern, um faire und wirksame Förderbedingungen in ganz Österreich sicherzustellen.

Burgenland

Beim Einfamilienhaus schneidet im Burgenland die Variante einer umfassenden Sanierung mit Tausch auf Erdwärmepumpe am besten ab. Bei Betrachtung der Lebenszykluskosten über 30 Jahre und unter Berücksichtigung der Förderungen (Einmalzuschüsse) sowie der dann noch vorhandenen Restwerte kann man sich gegenüber der Basisvariante (Nichthandeln) rund 99.000 € an Kosten einsparen. Aber auch andere Varianten schneiden ähnlich gut ab.

Bei einer Förderquote von nur 7-13 % dauert es im Burgenland je nach Variante mit 13-20 Jahren allerdings vergleichsweise lange, bis sich eine thermische Sanierung mit Heizungstausch amortisiert. Damit sich die Sanierung innerhalb von 10 Jahren rechnet, ist eine Förderquote von 37 % notwendig. Diese würde die anfänglichen Kosten spürbar senken und so mehr Menschen die Umsetzung von Sanierungsmaßnahmen ermöglichen.

Berücksichtigte Einmalzuschüsse:

  • Bundesförderung für den Kesseltausch

  • Landesförderung für den Kesseltausch

(Für thermische Sanierungsmaßnahmen werden vom Land lediglich Förderkredite vergeben. Diese wurden in der zugrunde liegenden Studie nicht berücksichtigt.)

Infografik mit mehreren vertikalen Balkendiagrammen, die Lebenszykluskosten verschiedener Sanierungvarianten für ein Einfamilienhaus im Burgenland über einen Zeitraum von 30 Jahren darstellen. Jeder Balken ist in farbige Segmente unterteilt, die unterschiedliche Kostenarten repräsentieren. Die rote Linie repräsentiert den Netto-Barwert. Die Grafik verdeutlicht, dass man sich mit Investitionen in thermische Sanierungsmaßnahmen und Heizungstausch über lange Sicht einige Kosten einsparen kann.
GLOBAL 2000

Beim Mehrfamilienhaus schneidet im Burgenland die Variante einer Umstellung auf Erdwärmepumpe ohne thermischer Sanierung zwar am besten ab, aufgrund der anhaltend hohen Energiekosten birgt diese jedoch ein gewisses Kostenrisiko und ist daher weniger empfehlenswert.

Hingegen senkt die Kombination mit einer umfassenden Sanierung die Energiekosten um 73 % und ist auch aus ökologischer Sicht klar zu befürworten. Bei Betrachtung der Lebenszykluskosten über 30 Jahre und unter Berücksichtigung der Förderungen (Einmalzuschüsse) sowie der dann noch vorhandenen Restwerte kann man sich bei dieser Variante gegenüber der Basisvariante (Nichthandeln) rund 124.000 € an Kosten einsparen. Das entspricht rund 7.800 € pro Haushalt bzw. 259 € pro Haushalt und Jahr.

Bei einer Förderquote von nur 5-6 % dauert es im Burgenland je nach Variante mit 27-29 Jahren allerdings vergleichsweise lange, bis sich eine umfassende Sanierung mit Heizungstausch rechnet. Eine höhere Förderung würde die anfänglichen Kosten senken, die Amortisationsdauer verkürzen und damit mehr Menschen die Umsetzung von Sanierungsmaßnahmen ermöglichen.

Berücksichtigte Einmalzuschüsse:

  • Bundesförderung für den Kesseltausch

(Vom Land werden lediglich Förderkredite vergeben. Diese wurden in der zugrunde liegenden Studie nicht berücksichtigt.)

Infografik mit mehreren vertikalen Balkendiagrammen, die Lebenszykluskosten verschiedener Sanierungvarianten für ein Mehrfamilienhaus im Burgenland über einen Zeitraum von 30 Jahren darstellen. Jeder Balken ist in farbige Segmente unterteilt, die unterschiedliche Kostenarten repräsentieren. Die rote Linie repräsentiert den Netto-Barwert. Die Grafik verdeutlicht, dass man sich mit Investitionen in thermische Sanierungsmaßnahmen und Heizungstausch über lange Sicht einige Kosten einsparen kann.
GLOBAL 2000

Kärnten

Beim Einfamilienhaus schneidet in Kärnten die Variante einer umfassenden Sanierung mit Tausch auf Erdwärmepumpe am besten ab. Bei Betrachtung der Lebenszykluskosten über 30 Jahre und unter Berücksichtigung der Förderungen (Einmalzuschüsse) sowie der dann noch vorhandenen Restwerte kann man sich gegenüber der Basisvariante (Nichthandeln) rund 125.000 € an Kosten einsparen. Aber auch andere Varianten schneiden ähnlich gut ab.

Bei einer Förderquote von 17-28 % amortisiert sich eine thermische Sanierung mit Heizungstausch in Kärnten je nach Variante nach 12-17 Jahren. Damit sich die Sanierung innerhalb von 10 Jahren rechnet, ist eine Förderquote von 37 % notwendig. Diese würde die anfänglichen Kosten spürbar senken und so mehr Menschen die Umsetzung von Sanierungsmaßnahmen ermöglichen.

Berücksichtigte Einmalzuschüsse:

  • Bundesförderung für den Kesseltausch

  • Landesförderung für Sanierung und Kesseltausch

Infografik mit mehreren vertikalen Balkendiagrammen, die Lebenszykluskosten verschiedener Sanierungvarianten für ein Einfamilienhaus in Kärnten über einen Zeitraum von 30 Jahren darstellen. Jeder Balken ist in farbige Segmente unterteilt, die unterschiedliche Kostenarten repräsentieren. Die rote Linie repräsentiert den Netto-Barwert. Die Grafik verdeutlicht, dass man sich mit Investitionen in thermische Sanierungsmaßnahmen und HeizuInfografik mit mehrengstausch über lange Sicht einige Kosten einsparen kann.
GLOBAL 2000

Beim Mehrfamilienhaus schneidet in Kärnten die Variante einer Umstellung auf Erdwärmepumpe ohne thermischer Sanierung zwar am besten ab, aufgrund der anhaltend hohen Energiekosten birgt diese jedoch ein gewisses Kostenrisiko und ist daher weniger empfehlenswert.

Hingegen senkt die Kombination mit einer umfassenden Sanierung die Energiekosten um 73 % und ist auch aus ökologischer Sicht klar zu befürworten. Bei Betrachtung der Lebenszykluskosten über 30 Jahre und unter Berücksichtigung der Förderungen (Einmalzuschüsse) sowie der dann noch vorhandenen Restwerte kann man sich bei dieser Variante gegenüber der Basisvariante (Nichthandeln) rund 124.000 € an Kosten einsparen. Das entspricht rund 7.800 € pro Haushalt bzw. 259 € pro Haushalt und Jahr.

Bei einer Förderquote von nur 5-6 % dauert es in Kärnten je nach Variante mit 27-29 Jahren allerdings vergleichsweise lange, bis sich eine umfassende Sanierung mit Heizungstausch rechnet. Eine höhere Förderung würde die anfänglichen Kosten senken, die Amortisationsdauer verkürzen und damit mehr Menschen die Umsetzung von Sanierungsmaßnahmen ermöglichen.

Berücksichtigte Einmalzuschüsse:

  • Bundesförderung für den Kesseltausch

(Vom Land werden lediglich mehrjährige Zuschüsse oder Förderkredite vergeben. Diese wurden in der zugrunde liegenden Studie nicht berücksichtigt.)

Infografik mit mehreren vertikalen Balkendiagrammen, die Lebenszykluskosten verschiedener Sanierungvarianten für ein Mehrfamilienhaus in Kärnten über einen Zeitraum von 30 Jahren darstellen. Jeder Balken ist in farbige Segmente unterteilt, die unterschiedliche Kostenarten repräsentieren. Die rote Linie repräsentiert den Netto-Barwert. Die Grafik verdeutlicht, dass man sich mit Investitionen in thermische Sanierungsmaßnahmen und Heizungstausch über lange Sicht einige Kosten einsparen kann.
GLOBAL 2000

Niederösterreich

Beim Einfamilienhaus schneidet in Niederösterreich die Variante einer umfassenden Sanierung mit Tausch auf Erdwärmepumpe am besten ab. Bei Betrachtung der Lebenszykluskosten über 30 Jahre und unter Berücksichtigung der Förderungen (Einmalzuschüsse) sowie der dann noch vorhandenen Restwerte kann man sich gegenüber der Basisvariante (Nichthandeln) rund 97.000 € an Kosten einsparen. Aber auch andere Varianten schneiden ähnlich gut ab.

Bei einer Förderquote von nur 6-12 % dauert es in Niederösterreich je nach Variante mit 14-20 Jahren allerdings vergleichsweise lange, bis sich eine thermische Sanierung mit Heizungstausch amortisiert. Damit sich die Sanierung innerhalb von 10 Jahren rechnet, ist eine Förderquote von 37 % notwendig. Diese würde die anfänglichen Kosten spürbar senken und so mehr Menschen die Umsetzung von Sanierungsmaßnahmen ermöglichen.

Berücksichtigte Einmalzuschüsse:

  • Bundesförderung für den Kesseltausch

(Vom Land werden lediglich Annuitätenzuschüsse vergeben. Diese wurden in der zugrunde liegenden Studie nicht berücksichtigt.)

Infografik mit mehreren vertikalen Balkendiagrammen, die Lebenszykluskosten verschiedener Sanierungvarianten für ein Einfamilienhaus in Niederösterreich über einen Zeitraum von 30 Jahren darstellen. Jeder Balken ist in farbige Segmente unterteilt, die unterschiedliche Kostenarten repräsentieren. Die rote Linie repräsentiert den Netto-Barwert. Die Grafik verdeutlicht, dass man sich mit Investitionen in thermische Sanierungsmaßnahmen und Heizungstausch über lange Sicht einige Kosten einsparen kann.
GLOBAL 2000

Beim Mehrfamilienhaus schneidet in Niederösterreich die Variante einer Umstellung auf Erdwärmepumpe ohne thermischer Sanierung zwar am besten ab, aufgrund der anhaltend hohen Energiekosten birgt diese jedoch ein gewisses Kostenrisiko und ist daher weniger empfehlenswert.

Hingegen senkt die Kombination mit einer umfassenden Sanierung die Energiekosten um 73 % und ist auch aus ökologischer Sicht klar zu befürworten. Bei Betrachtung der Lebenszykluskosten über 30 Jahre und unter Berücksichtigung der Förderungen (Einmalzuschüsse) sowie der dann noch vorhandenen Restwerte kann man sich bei dieser Variante gegenüber der Basisvariante (Nichthandeln) rund 124.000 € an Kosten einsparen. Das entspricht rund 7.800 € pro Haushalt bzw. 259 € pro Haushalt und Jahr.

Bei einer Förderquote von nur 5-6 % dauert es in Niederösterreich je nach Variante mit 27-29 Jahren allerdings vergleichsweise lange, bis sich eine umfassende Sanierung mit Heizungstausch rechnet. Eine höhere Förderung würde die anfänglichen Kosten senken, die Amortisationsdauer verkürzen und damit mehr Menschen die Umsetzung von Sanierungsmaßnahmen ermöglichen.

Berücksichtigte Einmalzuschüsse:

  • Bundesförderung für den Kesseltausch

(Vom Land werden lediglich Annuitätenzuschüsse vergeben. Diese wurden in der zugrunde liegenden Studie nicht berücksichtigt.)

Infografik mit mehreren vertikalen Balkendiagrammen, die Lebenszykluskosten verschiedener Sanierungvarianten für ein Mehrfamilienhaus in Niederösterreich über einen Zeitraum von 30 Jahren darstellen. Jeder Balken ist in farbige Segmente unterteilt, die unterschiedliche Kostenarten repräsentieren. Die rote Linie repräsentiert den Netto-Barwert. Die Grafik verdeutlicht, dass man sich mit Investitionen in thermische Sanierungsmaßnahmen und Heizungstausch über lange Sicht einige Kosten einsparen kann.
GLOBAL 2000

Oberösterreich

Beim Einfamilienhaus schneidet in Oberösterreich die Variante einer umfassenden Sanierung mit Tausch auf Erdwärmepumpe am besten ab. Bei Betrachtung der Lebenszykluskosten über 30 Jahre und unter Berücksichtigung der Förderungen (Einmalzuschüsse) sowie der dann noch vorhandenen Restwerte kann man sich gegenüber der Basisvariante (Nichthandeln) rund 106.000 € an Kosten einsparen. Aber auch andere Varianten schneiden ähnlich gut ab.

Bei einer Förderquote von nur 13-17 % dauert es in Oberösterreich je nach Variante mit 13-20 Jahren allerdings vergleichsweise lange, bis sich eine thermische Sanierung mit Heizungstausch amortisiert. Damit sich eine Sanierung innerhalb von 10 Jahren rechnet, ist eine Förderquote von 37 % notwendig. Diese würde die anfänglichen Kosten spürbar senken und so mehr Menschen die Umsetzung von Sanierungsmaßnahmen ermöglichen.

Berücksichtigte Einmalzuschüsse:

  • Bundesförderung für den Kesseltausch

  • Landesförderung für Sanierung und Kesseltausch

Infografik mit mehreren vertikalen Balkendiagrammen, die Lebenszykluskosten verschiedener Sanierungvarianten für ein Einfamilienhaus in Oberösterreich über einen Zeitraum von 30 Jahren darstellen. Jeder Balken ist in farbige Segmente unterteilt, die unterschiedliche Kostenarten repräsentieren. Die rote Linie repräsentiert den Netto-Barwert. Die Grafik verdeutlicht, dass man sich mit Investitionen in thermische Sanierungsmaßnahmen und Heizungstausch über lange Sicht einige Kosten einsparen kann.
GLOBAL 2000

Beim Mehrfamilienhaus schneidet in Oberösterreich die Variante einer Umstellung auf Erdwärmepumpe ohne thermischer Sanierung zwar am besten ab, aufgrund der anhaltend hohen Energiekosten birgt diese jedoch ein gewisses Kostenrisiko und ist daher weniger empfehlenswert.

Hingegen senkt die Kombination mit einer umfassenden Sanierung die Energiekosten um 73 % und ist auch aus ökologischer Sicht klar zu befürworten. Bei Betrachtung der Lebenszykluskosten über 30 Jahre und unter Berücksichtigung der Förderungen (Einmalzuschüsse) sowie der dann noch vorhandenen Restwerte kann man sich bei dieser Variante gegenüber der Basisvariante (Nichthandeln) rund 140.000 € an Kosten einsparen. Das entspricht rund 8.800 € pro Haushalt bzw. 292 € pro Haushalt und Jahr.

Bei einer Förderquote von nur 7-8 % dauert es in Oberösterreich je nach Variante mit 26-29 Jahren allerdings vergleichsweise lange, bis sich eine umfassende Sanierung mit Heizungstausch rechnet. Eine höhere Förderung würde die anfänglichen Kosten senken, die Amortisationsdauer verkürzen und damit mehr Menschen die Umsetzung von Sanierungsmaßnahmen ermöglichen.

Berücksichtigte Einmalzuschüsse:

  • Bundesförderung für den Kesseltausch

  • Landesförderung für den Fenstertausch

(Vom Land werden für Dämmmaßnahmen lediglich Annuitätenzuschüsse vergeben. Diese wurden in der zugrunde liegenden Studie nicht berücksichtigt. Für den Heizungstausch im Mehrfamilienhaus gibt es zum Zeitpunkt der Studienveröffentlichung keine Förderung.)

Infografik mit mehreren vertikalen Balkendiagrammen, die Lebenszykluskosten verschiedener Sanierungvarianten für ein Mehrfamilienhaus in Oberösterreich über einen Zeitraum von 30 Jahren darstellen. Jeder Balken ist in farbige Segmente unterteilt, die unterschiedliche Kostenarten repräsentieren. Die rote Linie repräsentiert den Netto-Barwert. Die Grafik verdeutlicht, dass man sich mit Investitionen in thermische Sanierungsmaßnahmen und Heizungstausch über lange Sicht einige Kosten einsparen kann.
GLOBAL 2000

Salzburg

Beim Einfamilienhaus schneidet in Salzburg die Variante einer umfassenden Sanierung mit Tausch auf Erdwärmepumpe am besten ab. Bei Betrachtung der Lebenszykluskosten über 30 Jahre und unter Berücksichtigung der Förderungen (Einmalzuschüsse) sowie der dann noch vorhandenen Restwerte kann man sich gegenüber der Basisvariante (Nichthandeln) rund 100.000 € an Kosten einsparen. Aber auch andere Varianten schneiden ähnlich gut ab.

Bei einer Förderquote von nur 8-14 % dauert es in Salzburg je nach Variante mit 13-20 Jahren allerdings vergleichsweise lange, bis sich eine thermische Sanierung mit Heizungstausch amortisiert. Damit sich eine Sanierung innerhalb von 10 Jahren rechnet, ist eine Förderquote von 37 % notwendig. Diese würde die anfänglichen Kosten spürbar senken und so mehr Menschen die Umsetzung von Sanierungsmaßnahmen ermöglichen.

Berücksichtigte Einmalzuschüsse:

  • Bundesförderung für den Kesseltausch

  • Landesförderung für den Kesseltausch

(Vom Land gibt es zum Zeitpunkt der Studienveröffentlichung keine Förderung für thermische Sanierungsmaßnahmen.)

Infografik mit mehreren vertikalen Balkendiagrammen, die Lebenszykluskosten verschiedener Sanierungvarianten für ein Einfamilienhaus in Salzburg über einen Zeitraum von 30 Jahren darstellen. Jeder Balken ist in farbige Segmente unterteilt, die unterschiedliche Kostenarten repräsentieren. Die rote Linie repräsentiert den Netto-Barwert. Die Grafik verdeutlicht, dass man sich mit Investitionen in thermische Sanierungsmaßnahmen und Heizungstausch über lange Sicht einige Kosten einsparen kann.
GLOBAL 2000

Beim Mehrfamilienhaus schneidet in Salzburg die Variante einer Umstellung auf Erdwärmepumpe ohne thermischer Sanierung zwar am besten ab, aufgrund der anhaltend hohen Energiekosten birgt diese jedoch ein gewisses Kostenrisiko und ist daher weniger empfehlenswert.

Hingegen senkt die Kombination mit einer umfassenden Sanierung die Energiekosten um 73 % und ist auch aus ökologischer Sicht klar zu befürworten. Bei Betrachtung der Lebenszykluskosten über 30 Jahre und unter Berücksichtigung der Förderungen (Einmalzuschüsse) sowie der dann noch vorhandenen Restwerte kann man sich bei dieser Variante gegenüber der Basisvariante (Nichthandeln) rund 127.000 € an Kosten einsparen. Das entspricht rund 8.000 € pro Haushalt bzw. 265 € pro Haushalt und Jahr.

Bei einer Förderquote von nur 5-6 % dauert es in Salzburg je nach Variante mit 27-29 Jahren allerdings vergleichsweise lange, bis sich eine umfassende Sanierung mit Heizungstausch rechnet. Eine höhere Förderung würde die anfänglichen Kosten senken, die Amortisationsdauer verkürzen und damit mehr Menschen die Umsetzung von Sanierungsmaßnahmen ermöglichen.

Berücksichtigte Einmalzuschüsse:

  • Bundesförderung für den Kesseltausch

  • Landesförderung für den Kesseltausch

(Vom Land gibt es zum Zeitpunkt der Studienveröffentlichung keine Förderung für thermische Sanierungsmaßnahmen.)

Infografik mit mehreren vertikalen Balkendiagrammen, die Lebenszykluskosten verschiedener Sanierungvarianten für ein Mehrfamilienhaus in Salzburg über einen Zeitraum von 30 Jahren darstellen. Jeder Balken ist in farbige Segmente unterteilt, die unterschiedliche Kostenarten repräsentieren. Die rote Linie repräsentiert den Netto-Barwert. Die Grafik verdeutlicht, dass man sich mit Investitionen in thermische Sanierungsmaßnahmen und Heizungstausch über lange Sicht einige Kosten einsparen kann.
GLOBAL 2000

Steiermark

Beim Einfamilienhaus schneidet in der Steiermark die Variante einer umfassenden Sanierung mit Tausch auf Erdwärmepumpe am besten ab. Bei Betrachtung der Lebenszykluskosten über 30 Jahre und unter Berücksichtigung der Förderungen (Einmalzuschüsse) sowie der dann noch vorhandenen Restwerte kann man sich gegenüber der Basisvariante (Nichthandeln) rund 97.000 € an Kosten einsparen. Aber auch andere Varianten schneiden ähnlich gut ab.

Bei einer Förderquote von nur 6-12 % dauert es in der Steiermark je nach Variante mit 14-20 Jahren allerdings vergleichsweise lange, bis sich eine thermische Sanierung mit Heizungstausch amortisiert. Damit sich eine Sanierung innerhalb von 10 Jahren rechnet, ist eine Förderquote von 37 % notwendig. Diese würde die anfänglichen Kosten spürbar senken und so mehr Menschen die Umsetzung von Sanierungsmaßnahmen ermöglichen.

Berücksichtigte Einmalzuschüsse:

  • Bundesförderung für den Kesseltausch

(Vom Land gibt es zum Zeitpunkt der Studienveröffentlichung keine Förderung für thermische Sanierungsmaßnahmen und Heizungstausch.)

Infografik mit mehreren vertikalen Balkendiagrammen, die Lebenszykluskosten verschiedener Sanierungvarianten für ein Einfamilienhaus in der Steiermark über einen Zeitraum von 30 Jahren darstellen. Jeder Balken ist in farbige Segmente unterteilt, die unterschiedliche Kostenarten repräsentieren. Die rote Linie repräsentiert den Netto-Barwert. Die Grafik verdeutlicht, dass man sich mit Investitionen in thermische Sanierungsmaßnahmen und Heizungstausch über lange Sicht einige Kosten einsparen kann.
GLOBAL 2000

Beim Mehrfamilienhaus schneidet in der Steiermark die Variante einer Umstellung auf Erdwärmepumpe ohne thermischer Sanierung zwar am besten ab, aufgrund der anhaltend hohen Energiekosten birgt diese jedoch ein gewisses Kostenrisiko und ist daher weniger empfehlenswert.

Hingegen senkt die Kombination mit einer umfassenden Sanierung die Energiekosten um 73 % und ist auch aus ökologischer Sicht klar zu befürworten. Bei Betrachtung der Lebenszykluskosten über 30 Jahre und unter Berücksichtigung der Förderungen (Einmalzuschüsse) sowie der dann noch vorhandenen Restwerte kann man sich bei dieser Variante gegenüber der Basisvariante (Nichthandeln) rund 124.000 € an Kosten einsparen. Das entspricht rund 7.800 € pro Haushalt bzw. 259 € pro Haushalt und Jahr.

Bei einer Förderquote von nur 5-6 % dauert es in der Steiermark je nach Variante mit 27-29 Jahren allerdings vergleichsweise lange, bis sich eine umfassende Sanierung mit Heizungstausch rechnet. Eine höhere Förderung würde die anfänglichen Kosten senken, die Amortisationsdauer verkürzen und damit mehr Menschen die Umsetzung von Sanierungsmaßnahmen ermöglichen.

Berücksichtigte Einmalzuschüsse:

  • Bundesförderung für den Kesseltausch

(Vom Land gibt es zum Zeitpunkt der Studienveröffentlichung keine Förderung für thermische Sanierungsmaßnahmen und Heizungstausch.)

Infografik mit mehreren vertikalen Balkendiagrammen, die Lebenszykluskosten verschiedener Sanierungvarianten für ein Mehrfamilienhaus in der Steiermark über einen Zeitraum von 30 Jahren darstellen. Jeder Balken ist in farbige Segmente unterteilt, die unterschiedliche Kostenarten repräsentieren. Die rote Linie repräsentiert den Netto-Barwert. Die Grafik verdeutlicht, dass man sich mit Investitionen in thermische Sanierungsmaßnahmen und Heizungstausch über lange Sicht einige Kosten einsparen kann.
GLOBAL 2000

Tirol

Beim Einfamilienhaus schneidet in Tirol die Variante einer umfassenden Sanierung mit Tausch auf Erdwärmepumpe am besten ab. Bei Betrachtung der Lebenszykluskosten über 30 Jahre und unter Berücksichtigung der Förderungen (Einmalzuschüsse) sowie der dann noch vorhandenen Restwerte kann man sich gegenüber der Basisvariante (Nichthandeln) rund 141.000 € an Kosten einsparen. Aber auch andere Varianten schneiden ähnlich gut ab.

Bei einer Förderquote von 33-39 % amortisiert sich eine thermische Sanierung mit Heizungstausch in Tirol je nach Variante bereits nach 8-14 Jahren – und damit deutlich früher als in allen anderen Bundesländern. Damit sich eine Sanierung innerhalb von 10 Jahren rechnet, ist eine Förderquote von 37 % notwendig. Diese kann die anfänglichen Kosten spürbar senken und so mehr Menschen die Umsetzung von Sanierungsmaßnahmen ermöglichen.

Berücksichtigte Einmalzuschüsse:

  • Bundesförderung für den Kesseltausch

  • Landesförderung für Sanierung und Kesseltausch

Infografik mit mehreren vertikalen Balkendiagrammen, die Lebenszykluskosten verschiedener Sanierungvarianten für ein Einfamilienhaus in Tirol über einen Zeitraum von 30 Jahren darstellen. Jeder Balken ist in farbige Segmente unterteilt, die unterschiedliche Kostenarten repräsentieren. Die rote Linie repräsentiert den Netto-Barwert. Die Grafik verdeutlicht, dass man sich mit Investitionen in thermische Sanierungsmaßnahmen und Heizungstausch über lange Sicht einige Kosten einsparen kann.
GLOBAL 2000

Beim Mehrfamilienhaus schneidet in Tirol die Variante einer Umstellung auf Erdwärmepumpe ohne thermischer Sanierung zwar am besten ab, aufgrund der anhaltend hohen Energiekosten birgt diese jedoch ein gewisses Kostenrisiko und ist daher weniger empfehlenswert.

Hingegen senkt die Kombination mit einer umfassenden Sanierung die Energiekosten um 73 % und ist auch aus ökologischer Sicht klar zu befürworten. Bei Betrachtung der Lebenszykluskosten über 30 Jahre und unter Berücksichtigung der Förderungen (Einmalzuschüsse) sowie der dann noch vorhandenen Restwerte kann man sich bei dieser Variante gegenüber der Basisvariante (Nichthandeln) rund 181.000 € an Kosten einsparen. Das entspricht rund 11.300 € pro Haushalt bzw. 377 € pro Haushalt und Jahr.

Bei einer Förderquote von 12-14 % rechnet sich eine umfassende Sanierung mit Heizungstausch in Tirol je nach Variante jedoch erst nach 24-27 Jahren. Eine höhere Förderung würde die anfänglichen Kosten senken, die Amortisationsdauer verkürzen und damit mehr Menschen die Umsetzung von Sanierungsmaßnahmen ermöglichen.

Berücksichtigte Einmalzuschüsse:

  • Bundesförderung für den Kesseltausch

  • Landesförderung für Sanierung und Kesseltausch

Infografik mit mehreren vertikalen Balkendiagrammen, die Lebenszykluskosten verschiedener Sanierungvarianten für ein Mehrfamilienhaus in Tirol über einen Zeitraum von 30 Jahren darstellen. Jeder Balken ist in farbige Segmente unterteilt, die unterschiedliche Kostenarten repräsentieren. Die rote Linie repräsentiert den Netto-Barwert. Die Grafik verdeutlicht, dass man sich mit Investitionen in thermische Sanierungsmaßnahmen und Heizungstausch über lange Sicht einige Kosten einsparen kann.
GLOBAL 2000

Vorarlberg

Beim Einfamilienhaus schneidet in Vorarlberg die Variante einer umfassenden Sanierung mit Tausch auf Erdwärmepumpe am besten ab. Bei Betrachtung der Lebenszykluskosten über 30 Jahre und unter Berücksichtigung der Förderungen (Einmalzuschüsse) sowie der dann noch vorhandenen Restwerte kann man sich gegenüber der Basisvariante (Nichthandeln) rund 100.000 € an Kosten einsparen. Aber auch andere Varianten schneiden ähnlich gut ab.

Bei einer Förderquote von nur 8-14 % dauert es in Vorarlberg je nach Variante mit 13-20 Jahren allerdings vergleichsweise lange, bis sich eine thermische Sanierung mit Heizungstausch amortisiert. Damit sich eine Sanierung innerhalb von 10 Jahren rechnet, ist eine Förderquote von 37 % notwendig. Diese würde die anfänglichen Kosten spürbar senken und so mehr Menschen die Umsetzung von Sanierungsmaßnahmen ermöglichen.

Berücksichtigte Einmalzuschüsse:

  • Bundesförderung für den Kesseltausch

  • Landesförderung für den Kesseltausch

(Vom Land werden für thermische Sanierungsmaßnahmen lediglich Förderkredite vergeben. Diese wurden in der zugrunde liegenden Studie nicht berücksichtigt.)

Infografik mit mehreren vertikalen Balkendiagrammen, die Lebenszykluskosten verschiedener Sanierungvarianten für ein Einfamilienhaus in Vorarlberg über einen Zeitraum von 30 Jahren darstellen. Jeder Balken ist in farbige Segmente unterteilt, die unterschiedliche Kostenarten repräsentieren. Die rote Linie repräsentiert den Netto-Barwert. Die Grafik verdeutlicht, dass man sich mit Investitionen in thermische Sanierungsmaßnahmen und Heizungstausch über lange Sicht einige Kosten einsparen kann.
GLOBAL 2000

Beim Mehrfamilienhaus schneidet in Vorarlberg die Variante einer Umstellung auf Erdwärmepumpe ohne thermischer Sanierung zwar am besten ab, aufgrund der anhaltend hohen Energiekosten birgt diese jedoch ein gewisses Kostenrisiko und ist daher weniger empfehlenswert.

Hingegen senkt die Kombination mit einer umfassenden Sanierung die Energiekosten um 73 % und ist auch aus ökologischer Sicht klar zu befürworten. Gegenüber der Basisvariante (Nichthandeln) erspart man sich über einen Zeitraum von 30 Jahren rund 124.000 € und damit rund 7.800 € pro Haushalt bzw. 259 € pro Haushalt und Jahr.

Bei einer Förderquote von nur 5-6 % dauert es in Vorarlberg je nach Variante mit 27-29 Jahren allerdings vergleichsweise lange, bis sich eine umfassende Sanierung mit Heizungstausch rechnet. Eine höhere Förderung würde die anfänglichen Kosten senken, die Amortisationsdauer verkürzen und damit mehr Menschen die Umsetzung von Sanierungsmaßnahmen ermöglichen.

Berücksichtigte Einmalzuschüsse:

  • Bundesförderung für den Kesseltausch

(Vom Land werden lediglich Förderkredite vergeben. Diese wurden in der zugrunde liegenden Studie nicht berücksichtigt.)

Infografik mit mehreren vertikalen Balkendiagrammen, die Lebenszykluskosten verschiedener Sanierungvarianten für ein Mehrfamilienhaus in Vorarlberg über einen Zeitraum von 30 Jahren darstellen. Jeder Balken ist in farbige Segmente unterteilt, die unterschiedliche Kostenarten repräsentieren. Die rote Linie repräsentiert den Netto-Barwert. Die Grafik verdeutlicht, dass man sich mit Investitionen in thermische Sanierungsmaßnahmen und Heizungstausch über lange Sicht einige Kosten einsparen kann.
GLOBAL 2000

Wien

Beim Einfamilienhaus schneidet in Wien die Variante einer umfassenden Sanierung mit Tausch auf Erdwärmepumpe am besten ab. Bei Betrachtung der Lebenszykluskosten über 30 Jahre und unter Berücksichtigung der Förderungen (Einmalzuschüsse) sowie der dann noch vorhandenen Restwerte kann man sich gegenüber der Basisvariante (Nichthandeln) rund 121.000 € an Kosten einsparen. Aber auch andere Varianten schneiden ähnlich gut ab.

Bei einer Förderquote von 17-25 % amortisiert sich eine thermische Sanierung mit Heizungstausch in Wien je nach Variante nach 12-17 Jahren. Damit sich eine Sanierung innerhalb von 10 Jahren rechnet, ist eine Förderquote von 37 % notwendig. Diese würde die anfänglichen Kosten spürbar senken und so mehr Menschen die Umsetzung von Sanierungsmaßnahmen ermöglichen.

Berücksichtigte Einmalzuschüsse:

  • Bundesförderung für den Kesseltausch

  • Landesförderung für Sanierung und Kesseltausch

Infografik mit mehreren vertikalen Balkendiagrammen, die Lebenszykluskosten verschiedener Sanierungvarianten für ein Einfamilienhaus in Wien über einen Zeitraum von 30 Jahren darstellen. Jeder Balken ist in farbige Segmente unterteilt, die unterschiedliche Kostenarten repräsentieren. Die rote Linie repräsentiert den Netto-Barwert. Die Grafik verdeutlicht, dass man sich mit Investitionen in thermische Sanierungsmaßnahmen und Heizungstausch über lange Sicht einige Kosten einsparen kann.
GLOBAL 2000

Beim Mehrfamilienhaus schneidet in Wien die Variante einer umfassenden Sanierung mit Tausch auf Erdwärmepumpeam besten ab. Bei Betrachtung der Lebenszykluskosten über 30 Jahre und unter Berücksichtigung der Förderungen (Einmalzuschüsse) sowie der dann noch vorhandenen Restwerte können gegenüber der Basisvariante (Nichthandeln) rund 378.000 € an Kosten eingespart werden. Das entspricht rund 23.600 € pro Haushalt bzw. 787 € pro Haushalt und Jahr.

Eine Förderquote von 36-38 % führt dazu, dass sich eine umfassende Sanierung mit Heizungstausch in Wien bereits nach 17-18 Jahren rechnet – und damit deutlich früher als in allen anderen Bundesländern.

Berücksichtigte Einmalzuschüsse:

  • Bundesförderung für den Kesseltausch

  • Landesförderung für Sanierung und Kesseltausch

Infografik mit mehreren vertikalen Balkendiagrammen, die Lebenszykluskosten verschiedener Sanierungvarianten für ein Mehrfamilienhaus in Wien über einen Zeitraum von 30 Jahren darstellen. Jeder Balken ist in farbige Segmente unterteilt, die unterschiedliche Kostenarten repräsentieren. Die rote Linie repräsentiert den Netto-Barwert. Die Grafik verdeutlicht, dass man sich mit Investitionen in thermische Sanierungsmaßnahmen und Heizungstausch über lange Sicht einige Kosten einsparen kann.
GLOBAL 2000

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